Er ist Doktorand in Harvard und Herausgeber des von ihm mitbegründeten Magazins The Utopian. Als freischaffender Journalist schreibt Mounk für europäische und amerikanische Publikationen wie die New York Times, den International Herald Tribune, den Boston Globe, The Daily, The National, n+1, Dissent und Unità. Mehr Informationen gibt es auf seiner persönlichen Website oder auf Twitter.
Zuletzt aktualisiert am 27.02.2013
Ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU ist eine gute Idee – wirklich komplett wird sie aber nur mit garantierter Bewegungsfreiheit für Menschen.
In die Piratenpartei wird momentan vor allem viel hineinprojiziert. Wohin die Reise gehen wird, steht noch längst nicht fest.
Kulturrelativismus ist gefährlich. Laut und stolz müssen wir sagen, dass unsere freiheitlich demokratische Grundordnung besser ist als ein islamistischer Gottesstaat. Mit einer etwaigen Leitkultur aber ist diese Grundordnung nicht vereinbar.
Das Urheberrecht ist auch im digitalen Zeitalter nicht überflüssig – doch die Netzaktivisten haben recht, wenn sie die derzeitige Situation für untragbar erklären; drakonische Strafen helfen im Diskurs nicht.
Mitt Romney wird wohl der Kandidat der Republikaner im US-Wahljahr werden. Für Präsident Obama hätte es kaum besser kommen können – auch wenn seine Wiederwahl alles andere als gesichert ist.
Romney zittert sich von Sieg zu Sieg – um im November jedoch Obama schlagen zu können, steht der Kandidat vor einer viel größeren Herausforderung.
Nicolas Sarkozy bangt um seine Wiederwahl. Der Präsident konnte seine Agenda nie glaubwürdig vermitteln – und wird doch Nachahmer finden.
Die Vorwahlen der Republikaner sind so gut wie entschieden: Mitt Romney wird für die Konservativen gegen Obama ins Feld ziehen. Der dürfte sich bereits freuen, hat sein jetzt gekürter Gegner doch bereits Schwachstellen offenbart.
Humor in den deutschen Medien ist häufig gähnend langweilig und oft nur oberflächlich politisch. Dabei zeigt die Titanic, wie es gemacht werden könnte. Der US-Polithumor ist uns sowieso um Längen voraus.
An der Präsidentschaft Wulffs wird nicht das Abendland untergehen. Doch die Affäre wirft ein interessantes Schlaglicht auf das Verhältnis zwischen den Medien und ihren Kunden, den Bürgern.