Zeit ist nur knapp im Verhältnis zu den Vorhaben. Rüdiger Safranski

Ulrich Berls

Ulrich Berls

Der Journalist Ulrich Berls leitete von 2005 bis 2015 das ZDF-Studio Bayern. Im Jahr 2013 erschien sein Buch "Bayern weg, alles weg. Warum die CSU zum Regieren verdammt ist.

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2017

Kolumne

  • Wahlkämpfer brauchen keine Paartherapie. Das „Zukunftstreffen“ von CDU und CSU in München war deshalb auch kein theatralischer „Versöhnungsgipfel“, sondern ein Konvent unter der schlichten Losung: Wer Martin Schulz nicht will, muss halt Angela Merkel wählen.

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  • Jetzt ist es also soweit, im Musterland der modernen Demokratie tritt ein enthemmter Antipolitiker das Präsidenten-Amt an. Statt selbstgefällig über die tumben Amerikaner den Kopf zu schütteln, sollten wir uns an die eigene Brust klopfen: Sind wir nicht alle ein bisschen Donald?

Kolumne

  • Bereits in den allersten politischen Stellungnahmen zur Tragödie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt prallen die Grünen und die CSU zusammen. Verwundern sollte das niemanden. Erstaunlich ist vielmehr, dass die Möglichkeit einer schwarz-grünen Regierung nach der kommenden Bundestagswahl überhaupt die politische Phantasie bewegt.

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  • Auch wenn er vielen nur als Ober-Geiferer der deutschen Politik gilt, hat Horst Seehofer in diesem Oktober einen Lauf: Der Länderfinanzausgleich ist ganz im bayerischen Sinne geändert worden, die künftige Berlin-Präsenz der CSU nimmt neue Konturen an und auch der Machterhalt in Bayern scheint immer sicherer.

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  • Für alle, denen Angela Merkels Slogan „Wir schaffen das“ als Antwort auf ein Jahrhundertproblem zu dürftig ist, gibt es nun Gehirnfutter: Passgenau zum Jahrestag der Grenzöffnung haben Herfried und Marina Münkler ein Buch vorgelegt, das den intellektuellen Überbau zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin nachreicht.

Kolumne

  • Die Transparenz-Wächter von „Abgeordnetenwatch“ skandalisieren wieder einmal die Nebeneinkünfte unserer Bundestagsabgeordneten. Doch ist es wirklich verwerflich, wenn Parlamentarier auch noch außerhalb der Politik arbeiten? Sind nicht vielmehr die vielen von Haus aus berufslosen Abgeordneten das größere Problem?

Kolumne

  • Unser EU-Partner, das Vereinigte Königreich, erklärt den Brexit und unser Nato-Partner Türkei ist auf dem Weg zur Gleichschaltung des Landes. Terror gibt es nicht nur in Frankreich, sondern auch in Franken, Amokläufe nicht nur in Orlando, sondern auch in München. Unsere vertraute Welt gerät ins Wanken. Jetzt wäre politische Führung gefordert, aber wo ist sie?

Kolumne

  • Vor einem Jahr um diese Zeit befand sich das Ansehen von Angela Merkel im Sinkflug. Außenpolitisch galt ihre Haltung in der Griechenlandkrise als schlichtweg brutal. Aber auch zuhause verstärkte sich der Eindruck von einer Regierungschefin, die zu Empathie unfähig ist. Doch Merkel befreite sich innerhalb von nur wenigen Wochen auf spektakuläre Weise aus ihrer persönlichen Julikrise.

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