Das Christentum kann nicht mit erhobenem Zeigefinger von oben herabschauen. Margot Käßmann

Ulrich Berls

Ulrich Berls

Der Journalist Ulrich Berls leitete von 2005 bis 2015 das ZDF-Studio Bayern. Im Jahr 2013 erschien sein Buch "Bayern weg, alles weg. Warum die CSU zum Regieren verdammt ist.

Zuletzt aktualisiert am 24.07.2017

Kolumne

  • Martin Schulz hat sich jetzt zum „Massengrab Mittelmeer“ geäußert. Wenn er Kanzler wird, verspricht er, werde er den Druck auf die EU-Länder erhöhen, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen. Es erfordert ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin, dieses Versprechen aus dem Munde des besten Brüssel-Kenners hierzulande einfach nur naiv zu nennen.

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  • Einen besseren Wahlhelfer als den neuen Mann im Weißen Haus hätte Angela Merkel kaum finden können. Wenn jetzt von ihr als der neuen „Führerin der freien Welt“ die Rede ist, weist sie das zwar pflichtschuldig zurück – aber betreibt dennoch ihre Selbstinszenierung als Frau Anti-Trump.

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  • Sollten seine Familie und seine Ärzte nicht kategorisch Nein sagen, verkündete Horst Seehofer jetzt im engeren Führungskreis der CSU, dann trete er noch einmal an. So etwas sagt man nur, wenn man die Antworten längst kennt. Markus Söder scheint ausgebremst.

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  • So wie bei den Oscars in Hollywood La-La-Land abräumte, triumphiert, hat man den Eindruck, in Washington derzeit Ga-Ga-Land. Doch der Rumpel-Start des neuen US-Präsidenten ist nicht nur eine Lachnummer, die amerikanische Demokratie scheint ernsthaft in Gefahr.

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  • Wahlkämpfer brauchen keine Paartherapie. Das „Zukunftstreffen“ von CDU und CSU in München war deshalb auch kein theatralischer „Versöhnungsgipfel“, sondern ein Konvent unter der schlichten Losung: Wer Martin Schulz nicht will, muss halt Angela Merkel wählen.

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  • Jetzt ist es also soweit, im Musterland der modernen Demokratie tritt ein enthemmter Antipolitiker das Präsidenten-Amt an. Statt selbstgefällig über die tumben Amerikaner den Kopf zu schütteln, sollten wir uns an die eigene Brust klopfen: Sind wir nicht alle ein bisschen Donald?

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  • Bereits in den allersten politischen Stellungnahmen zur Tragödie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt prallen die Grünen und die CSU zusammen. Verwundern sollte das niemanden. Erstaunlich ist vielmehr, dass die Möglichkeit einer schwarz-grünen Regierung nach der kommenden Bundestagswahl überhaupt die politische Phantasie bewegt.

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  • Auch wenn er vielen nur als Ober-Geiferer der deutschen Politik gilt, hat Horst Seehofer in diesem Oktober einen Lauf: Der Länderfinanzausgleich ist ganz im bayerischen Sinne geändert worden, die künftige Berlin-Präsenz der CSU nimmt neue Konturen an und auch der Machterhalt in Bayern scheint immer sicherer.

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