Die Änderung des persönlichen Lebensstils reicht nicht aus, um die Welt zu retten. All die gut gemeinten Tipps zum persönlichen Umweltschutz lenken letztlich davon ab, härtere Gesetze und höhere Auflagen einzufordern. Dennoch können wir mit unseren täglichen Konsumentscheidungen die Welt etwas besser machen.
Bund und Länder ächzen unter gewaltigen finanziellen Anforderungen, und doch wird an allen Ecken und Enden gespart. Nur der Kammmolch, der ist uns 50 Millionen Euro wert. Nicht, weil er so selten wäre, sondern einfach, weil er da ist. Denn: Mit weniger als 100 Prozent ist unser Naturschutzrecht nicht zufrieden. Schluss mit dem Wahnsinn!
Wer den Schaden verursacht, muss seine Behebung auch bezahlen. Das Verursacherprinzip hat sich bewährt, denn es fördert den Artenschutz – und auch den Erhalt der Natur für kommende Generationen. Wer den Molch schützt, hilft also auch den Menschen.
Der weltweite Biodiversitätsverlust konnte nicht aufgehalten werden. Der Kurswechsel ist eine Herkulesaufgabe, doch vor dieser schreckt Deutschland nicht zurück – die Weichen sind gestellt.
Während in Syrien die Granaten fallen und somalische Kinder verhungern, protestieren Münchener gegen Gewalt gegen eine Katze. Warum sind Tierfreunden Tiere wichtiger als Menschen?
Die Rechtsanwältin (Jahrgang 1954) ist seit 2009 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Zuvor war sie unter anderem Parlamentarische Staatssekretärin für Wirtschaft und Technologie, Landesschatzmeisterin der CSU und wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe. Sie ist Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Präsidentin des Tierschutzvereins Nürnberg-Fürth und übt zahlreiche weitere Ehrenämter aus. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Berühmtheit erlangte sie außerdem als Miss Germany.
Es sind nicht nur Kampfhunde, die beißen. Doch eine Regulierung der Hundehaltung überfordert so manche Hauptstädter.