Der Schauspieler wurde 1978 in der Nähe von Barcelona geboren und wuchs in Köln auf. Bereits während der Schulzeit fiel die Entscheidung, Schauspieler zu werden. Den Durchbruch schaffte Brühl 2003 in dem Film „Good bye, Lenin“, wofür er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Seine größte internationale Rolle bekam Brühl als Soldat Fredrick Zoller in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“, der bei den Filmfestspielen in Cannes für die goldene Palme nominiert war. Für seine Hauptrolle im spanischen Science-Fiction-Drama Eva erhielt er 2012 in Spanien mehrere Filmpreis-Nominierungen.
Im Baskenland tobt der Kampf um die Unabhängigkeit. Doch im Zweifelsfall hat Madrid das letzte Wort – und regiert mit harter Hand. Doch ein Gewaltverzicht der ETA eröffnet neue Möglichkeiten zum Kompromiss.
Zum Filmstart ihres neuen Films “Bon Appetit” spricht die Hauptdarstellerin Nora Tschirner über die Rolle von Essen in der Gesellschaft, den Erfolgsdruck an der Kinokasse und ihr Verhältnis zu romantischen Komödien. Das Gespräch führte Nina Klotz.
Der Jahreswechsel bringt uns fundamentale Verwerfungen in der europäischen Politik – für Antworten auf die Eurokrise wird in Deutschland keine Partei so sehr benötigt wie die FDP. Liberale müssen ihr Bekenntnis zur Verantwortung unter Beweis stellen.
Die Protestbewegung in Spanien fordert nicht nur Arbeit und soziale Sicherheit. Sie will die postdemokratischen Strukturen des Landes zerschlagen. Gute Idee.
Die deutsche Presse bejubelt die Proteste in Spanien, als rebellierte dort ein unterdrücktes Volk gegen einen miesen Diktator. Aber Spanien ist nicht Ägypten – und Zapatero nicht Mubarak.
Erst Ägypten, jetzt Spanien. Das Frühjahr 2011 hält die Medien mit neuen Protesten auf Trab. Doch vergleichbar sind die Ereignisse nur bedingt, eindeutig sowieso nicht. Das darf sich auch der Journalismus eingestehen. Wohin das alles führt? Keine Ahnung.
Es ist schön, dass wir unsere europäischen Nachbarn besser kennenlernen wollen. Schade nur, wenn es beim Kaffeeklatsch bleibt.
Die #spanishrevolution überraschte eine blinde, entfremdete und mit sich selbst beschäftigte Politik. Und sie möchte den Kampf um Transparenz und Bürgerbeteiligung auf die ganze Welt ausdehnen.
Wenn eine junge, gut ausgebildete Generation auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen hat, und wenn diejenigen, die Arbeit haben, damit kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können, darf sich niemand wundern, wenn sich der Unmut dieser Generation Bahn bricht.