Für die schwankende Parteienpräferenz der Wähler hat Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner eine Erklärung: Tagestenor und Bauchgefühl der Politiker bestimmen heute die Politik. Am Verhalten der Wähler sind die Parteien somit selbst schuld: Ihre Inkompetenz führt zu Desinteresse, das Kreuz mit dem Kreuzchen macht den Wahltag zum Qualtag.
Sexy, lebensfroh und unterhaltsam – Politik in Italien macht Spaß! Dank Silvio Berlusconi. Doch wird der unüberbotene Satiriker verkannt? Ist sein Land überhaupt bereit für solch ein Genie?
Unser Kolumnist wundert sich über die Missgunst, die in Deutschland jedem widerfährt, der sich jenseits seiner Profession ausprobiert. Wollen wir denn eine Welt der Fachidioten?
Da stellt man sich jeden Tag gut oder neu auf, optimiert Prozesse, reduziert Kosten, implementiert semantische Nebelkerzen: Was Politiker von der antiken Lehre der Rhetorik auch heute noch lernen können, ist bei Lord Chesterfield nachzulesen. Eine Ode an die Zeiten vor Powerpoint und Co.
Nach oben gelangen nicht immer die besten und klügsten Köpfe. Doch was ist die Voraussetzung für Erfolg? Ein beschränkter Geist, findet der Journalist Maurice Joly. Im Geiste Machiavellis meint Joly, dass die richtige Anwendung der Verlogenheit noch jedem geholfen habe.
Die Berichterstattung zur #Occupy-Bewegung verkennt das Wesentliche: Die Protestierenden wollen den politischen Raum nicht umdekorieren, sondern kernsanieren.
Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon muss die zweite Amtszeit besser nutzen als die Erste. Es allen Recht zu machen, ist keine gute Strategie.