Der SPD-Europapolitiker wurde 1955 geboren. Schulz ist seit 2012 Präsident des Europäischen Parlamentes und war seit der Europawahl 2004 Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Schulz trat 1974 der SPD bei und wurde 1987 mit 31 Jahren jüngster Bürgermeister Nordrhein-Westfalens (Würselen). 1994 zog Schulz in das Europaparlament ein und ist seit 1999 Mitglied des SPD-Parteivorstandes und des Parteipräsidiums. Martin Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Der 1946 geborene Girnth studierte Philologie, Philosophie und Vergleichende Sprachwissenschaft. Er promovierte 1992 und wurde sieben Jahre später Professor. Heute lehrt er an der Universität Marburg. Girnth veröffentlichte zahlreiche Publikationen zum Thema Sprache und Politik.
Der Politologe Perthes ist seit 2005 Direktor der „Stiftung Wissenschaft und Politik“ (SWP) in Berlin. Er lehrte als Professor in Beirut, Duisburg, Münster und München. Derzeit ist er außerplanmäßiger Professor an der Humboldt-Universität und Honorarprofessor an der FU Berlin. Perthes wurde 1958 in Homberg geboren.
Der CDU-Politiker ist seit 2009 Vorsitzender des Innenausschusses im Bundestag. Zuvor war Wolfgang Bosbach neun Jahre lang stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der CDU trat Bosbach 1972 bei und wurde 1994 erstmals direkt in den Bundestag gewählt. Als einer der „Euro-Rebellen“ erregte Bosbach Aufsehen, weil er sich in der Euro-Rettung gegen seine Partei stellte. Wolfgang Bosbach wurde 1952 in Bergisch Gladbach geboren.
Der sozial- und entwicklungspolitische Sprecher der CDU-Europagruppe trat 1993 in die CSU ein und saß 2003 zum ersten Mal im Europaparlament. Von 2004 bis 2009 leitete Martin Kastler die EU-Projekte der Hanns-Seidel-Stiftung. Nach der Schaffung der “Europäischen Bürgerinitiative” als EU-weites Instrument zur politischen Partizipation initiierte Kastler 2010 als erster ein Vorhaben, das die Sicherung des arbeitsfreien Sonntags zum Ziel hat.
Der Professor lehrt Politik des Nahen und Mittleren Ostens am Centrum für Nah- und Mittelost- Studien der Philipps-Universität Marburg. Seine Schwerpunkte in der Forschung und Lehre sind Nord-Süd-Beziehungen, Aufstieg fundamentalistischer Bewegungen, EU-Mittelmeerpolitik sowie Rente und Herrschaftssysteme im Nahen und Mittleren Osten. Er ist Vorstandsmitglied des Graduiertenkollegs „Bruchzonen der Globalisierung“. Zurzeit arbeitet er an dem von der DFG finanzierten Forschungsprojekt „Außenpolitische Vorstellung moderater islamistischer Parteien am Beispiel der EU-Mittelmeerpartnerschaft“.
Der Piraten-Politiker wurde 1983 in Reutlingen geboren und studierte Bioinformatik in Tübingen. Zunächst engagierte sich Nerz bei der CDU, trat jedoch 2009 aus der Partei aus und wurde Mitglied der Piratenpartei. Von Mai 2011 bis April 2012 war er deren Bundesvorsitzender und ist seitdem stellvertretender Bundesvorsitzender. Nerz engagiert sich für Bürgerrechte, ein neues, modernes Verständnis von Politik und für mehr Bürgerbeteiligung. In den neuen Medien sieht er eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung, welche die Politik nachhaltig prägen wird.
Der Politikwissenschaftler und eremitierte Professor lehrte Politikwissenschaft und Europäische Geschichte an den Universitäten Münster, Bochum, Köln und Saarbrücken, sowie im Ausland u.a. am IEP Lille und den Universitäten Klausenburg (Rumänien) und Washington (USA). Von 2010 bis 2011 war er Herder-Professor an der Andrassy Universität Budapest. Woykes Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die europäische Integration sowie die deutsch-französischen Beziehungen. 2004 erschien „Deutsch-französische Beziehungen seit der Wiedervereinigung“.
Er studierte Politikwissenschaft und European Studies und arbeitete am Institut für Europäische Politik in Berlin. Seit 2010 ist er als Berater bei der Kommunikationsagentur dimap communications tätig. Conzemius schreibt für Carta und auf seinem Europablog, maxconzemius.wordpress.com.
Studierte an der Philips-Universität zu Marburg Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften und Geographie, sowie Politikwissenschaften an der FU Berlin. Von 2002 bis 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik der Universität zu Köln, bis er im Dezember 2007 Akademischer Rat a.Z. am Institut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen an der Universität zu Köln wurde.
Er ist unter anderem Mitglied in der International Studies Association und der German Studies Association.