Der Physiker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ist ebenfalls in die Politik gegangen und war zweitweise Mitglied des SPD-Landesvorstands Baden-Württemberg (1968-1972 und 1999-2001). Seit 2012 ist er Honorarprofessor an der Universität Freiburg und lehrte zuvor in Essen und Kassel. Von Weizsäcker war außerdem Direktor am „UN-Zentrum für Wissenschaft und Technologie“ und Direktor des „Instituts für Europäische Umweltpolitik“ in Bonn.
Gemeinsam mit Dennis Bemmann gründete Dariani 2005 das soziale Netzwerk „studiVZ“. Später kaufte die Verlagsgruppe Holtzbrinck seine Anteile an „studiVZ“ ab. Kurze Zeit darauf beendete sie mit ihm die Geschäftsbeziehung aufgrund divergierender Interessen. Dariani studierte Physik in Göttingen und VWL in St. Gallen. Heute betätigt er sich als Risikokapitalgeber. Dariani wurde 1980 geboren.
Der Wissenschaftler wurde 1942 geboren und ist seit 1995 Königlicher Astronom der Queen. Rees ist seit 2004 Master des Trinity Colleges sowie Professor für Kosmologie und Astrophysik in Cambridge. Seit November 2005 ist Rees zudem Präsident der Royal Society. Er lieferte bedeutende Beiträge über den Ursprung der kosmischen Hintergrundstrahlung, über Galaxienhaufen und über die Galaxienentstehung. Rees studierte am Trinity College in Cambridge und promovierte 1967 bei Dennis Sciama. Nach Forschungsaufenthalten in Großbritannien und den USA wurde er Professor an der Sussex University.
Die Astrophysik hat den Menschen immer weiter aus dem Zentrum des Universums vertrieben – und dennoch sind wir Menschen die komplexesten Dinge, von denen wir im Universum wissen. Martin Rees, königlicher Astronom der Queen, spricht über den Urknall und die Zukunft der Menschheit. Das Interview führte Alexander Görlach.
Mit der Eröffnung des Kernforschungszentrums CERN entdeckte Wade Allison sein Interesse für Physik. Er studierte in Cambridge und Oxford, seit 1976 unterrichtet er Teilchen- und Experimentalphysik an der Physikalischen Fakultät der Uni Oxford. 2006 veröffentlichte er das Buch “Fundamental Physics for Probing and Imaging” zu den physikalischen Grundlagen der medizinischen Radiologie. Seit 2008 ist Allison offiziell emeritiert, unterrichtet jedoch weiterhin. Sein aktuelles Buch “Radiation and Reason” beschäftigt sich mit der kulturellen Rezeption von Strahlung und Kernenergie.
Rolf-Dieter Heuer leitet das Nuklearforschungszentrum CERN, am weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC forscht er zum Higgs-Teilchen und zur dunklen Materie. Mit Martin Eiermann sprach er über die Herausforderungen für die Experimentalphysik, die Grenzen menschlichen Wissens und die Trennung zwischen Glaube und Wissen.
Der emeritierte Professor für Physik hat an den Universitäten in Mainz und München gelehrt. Kleinknecht erhielt für seine Arbeiten zur Antimaterie 1990 den Leibnizpreis der DFG und 2008 die Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Von 1998 bis 2008 war er Klimabeauftrager der DPG. Sein Buch „Wer im Treibhaus sitzt“ erschien 2007.
Der Sprecher der Bahá’í-Gemeinde Deutschland verantwortet er die Regierungs– und Parlamentsbeziehungen vor allem in Bezug auf die Verfolgung der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran. Seit 1992 hat der vierfache Familienvater einen Lehrstuhl für Physik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne.