Nichtwähler sind die eigentlich Staatsfrommen. Bodo Hombach

Artikel zum Tag “Moskau”

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Dmitri Medwedew

Politiker

Der 1965 in Leningrad geborene Politiker war von 2008 bis 2012 Präsident der Russischen Föderation und ist nun Ministerpräsident des Landes. Medwedew studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leningrad und begann nach seinem Umzug nach Moskau eine steile wirtschaftliche und politische Karrierere. So sitzt er seit 2000 im Aufsichtsrat des Energiekonzerns „Gazprom“ und war von 2002 bis 2008 auch dessen Vorsitzender.

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Martin Hoffmann

Slwawist

Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums wurde 1960 in Lünen/ Westfalen geboren und studierte Slawistik und Geschichte in Münster und Moskau. Seit 1992 arbeitet er beim Verein für deutsch-russische Beziehungen „ARGE-OST“, 1995 kam er zum Deutsch-Russischen Forum. Seit 2000 ist Martin Hoffman zudem Organisator und Vorstandsmitglied des Petersburger Dialogs, dem wichtigsten nichtstaatlichen Treffen zwischen Deutschland und Russland.

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Ivan Mikhailov

Fotograf

Ivan Mikhaylov stammt aus Novocheboksarsk in Russland. Er studierte bildende Kunst und Malerei, seit seinem Abschluss im Jahr 2003 verwirklicht er als Fotograf sowohl kommerzielle als auch künstlerische­ Projekte. Seine Arbeiten wurden ­bereits in mehreren europäischen Ländern ausgestellt, in seiner Heimat u. a. im Moskauer Haus der Fotografie.­ Mikhaylov lebt in Moskau.

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Ann-Dorit Boy

Freischaffende Journalistin

Sie studierte Geschichte, Germanistik und Journalistik in Hannover, Grenoble und Brüssel. Nach dem Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule berichtet sie als freie Korrespondentin in Moskau über Politik und Gesellschaft in Russland, der Ukraine und dem Kaukasus. Ihre Schwerpunktthemen sind Menschenrechte sowie soziale & gesellschaftliche Bewegungen. 2011 wurde sie von Renovabis und Brot für die Welt mit dem Journalistenpreis Osteuropa ausgezeichnet. Ann-Dorit Boy publiziert unter anderem für die „Neue Zürcher Zeitung“, „Die ZEIT“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und „chrismon“.

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Alexandr Sambuk

Journalist

Der russische Journalist lebt in Moskau und arbeitet heute als Freelancer. Von Mitte der 1990er-Jahre bis 2013 war er für das russische Fernsehen tätig. Sambuk schrieb unter anderem für die „Zeit“ und ist regelmäßiger Kommentator russischer Politik im deutschsprachigen Radio.

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Wladimir Kaminer

Schriftsteller

Der Schriftsteller wurde 1967 in Moskau geboren. Nach seinem Militärdienst absolvierte er eine Ausbildung zum Toningenieur und studierte Dramaturgie in seiner Heimatstadt. Im Sommer 1990 kam Kaminer nach Berlin und lebt seitdem im Bezirk Prenzlauer-Berg. Er veröffentlicht regelmäßig in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen und hatte eine wöchentliche Sendung bei Radio Multikulti. Seine bekanntesten Erzählbände sind „Militärmusik“ und „Russendisko“. Letzterer wurde 2012 mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt.

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Sergey Brin

Google-Gründer

Gemeinsam mit seinem Partner Larry Page gründete der Informatiker Brin Mitte der 1990er-Jahre das Unternehmen „Google“. Er unterbracht dafür sein IT-Studium an der Universität Stanford und entwickelte die mittlerweile weltbekannte Suchmaschine. Brin wurde 1973 in Moskau geboren und gilt heute als einer der reichsten Menschen der Welt.

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Alexander Rahr

Politologe

Der studierte Politologe wurde 1959 auf Taiwan geboren. Rahr ist seit 1994 Programmdirektor Russland / Eurasien der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und Programmdirektor des dortigen Berthold-Beitz-Zentrums. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter Biographien über die russischen Präsidenten Gorbatschow und Putin. Zuletzt erschien „Der kalte Freund“ (2011) im Hanser Verlag. Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, Ehrenprofessor des Moskauer Staatsinstituts für Internationale Beziehungen sowie der High School of Economics, Moskau.

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Leonid Luks

Historiker

Der Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der KU Eichstätt-
Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte".

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Kolumnen

Die Ermordung von Boris Nemzow

Ein Killer und andere Dienstleistungsträger

Die Ermordung des Putin-Kritikers Boris Nemzow folgte einem Drehbuch. Die entscheidende Frage lautet, für wen der Film gedacht ist.

von Alexandr Sambuk 03.03.2015

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