„Hollywood ist ein Ort, wo sie dir 50000 Dollar für einen Kuß und 50 Cent für deine Seele zahlen.“ Marilyn Monroe
Google ist das wertvollste Unternehmen der Welt – wenn man es in der neuen Währung bewertet: Information. Um diesen Status auch aus monetärer Sicht zu erreichen, muss der Suchmaschinengigant an die Börse.
Erst in der Zuspitzung durch das Internet wird uns bewusst, wie zerbrechlich unsere Demokratie ist. Denn die digitale Gesellschaft hat auch Schattenseiten: Der kriminellen Kamarilla ist ohne Anpassung des Rechtsstaats nicht beizukommen.
Einen Großteil von Informationen nehmen wir über gedruckte Worte auf. Doch das Netz bietet neue Möglichkeiten: durch Bewegtbilder, durch Links, durch audiovisuelle Inhalte. Wir werden uns umstellen müssen.
Unser Kolumnist sitzt auf einer verschneiten Alm und hat keine Ahnung, was gerade in der Welt geschieht. Deshalb schreibt er heute eine Kolumne, wie es so ist, wenn man keine Ahnung hat, was gerade in der Welt geschieht.
Eine Steckdose, ein PC, ein Internet-Anschluss: In der Realität ist den Entwicklungsländern damit nicht geholfen. Wer nicht versteht, wie Wissen einzuordnen ist, wie Quellen zu bewerten sind und wie die komplizierte IT-Infrastruktur zu warten ist, der braucht mehr als nur einen Container voller Laptops.
Kontrolliertes Schweigen kann das wirksamste Mittel gegen Angst sein. In den Stunden nach den Attentaten von Anders Breivik zeigten die Norweger Umsicht – und sagten erst einmal nichts.
Auf Biegen und Brechen soll auch im Netz zwischen verschiedenen Informationsquellen unterschieden werden. Doch obwohl das der Einordnung hilft, ist die moderne Welt vielleicht schon einen Schritt weiter, als wir uns eingestehen möchten.
Bildung zielt letztlich auf den aufgeklärten und mündigen Bürger. Weil wir also selbst nicht wissen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse zukünftig essenziell werden, müssen wir die Lern-Kompetenzen der Kinder stärken.
Liquide Demokratie ist unglaublich anstrengend – aber sie lohnt sich, denn im Schwarm gibt es wertvolles Expertenwissen. Wie groß der Widerstand gegen diese Art der Entscheidungsfindung ist, sieht man beim Blick auf die Transparenz-Debatte.