Die gebürtige Heidelbergerin Sabine Leidig arbeitete zunächst als Biologielaborantin im Deutschen Krebsforschungszentrum und engagierte sich in Personalvertretung, Gewerkschaft und Friedensbewegung. Von 1992 bis 2002 war sie hauptamtlich beim DGB Baden-Württemberg. Von da wechselte sie als Geschäftsführerin ins Bundesbüro von Attac. 2009 zog sie als Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE in Hessen in den Bundestag ein. Seither ist sie verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Mitglied der Enquête-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität”.
Gleichberechtigung lässt sich nicht mit einzelnen Events erreichen. Vielmehr braucht es Unterstützer, die rund ums Jahr für die Geschlechtergleichheit eintreten. Gewerkschaften schaffen es, über Partikularinteressen hinaus Allianzen zu schließen.
Als Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) ist Michael Vassiliadis Mitglied des von der Bundesregierung berufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung. Vassiliadis wurde 1964 geboren und ist seit 1980 in Gewerkschaften tätig. Er ist zudem Mitglied der SPD.
Mit dem nächsten großen Update will Facebook endgültig zum Angelpunkt allen Medienkonsums werden. Verlage sollten das nicht als Bedrohung missverstehen. Es ist nur ein Angebot unter ungleichen Partnern.
Mit der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wurde er (Jg. 1959) im September 2001 Bereichsleiter der Innovations- und Technologiepolitik in der ver.di Bundesverwaltung in Berlin. Seit April 2006 ist Lothar Schröder Mitglied des ver.di Bundesvorstandes. In dieser Funktion ist er für Innovation und Gute Arbeit sowie für die Gruppe MeisterInnen, TechnikerInnen, IngenieurInnen (mti) zuständig und hat die Leitung des Fachbereichs Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung inne.
Das Internet hat die Arbeitswelt grundlegend verändert. Es hat neue Formen der Erwerbstätigkeit hervorgebracht und zum Verschwimmen der Grenzen zwischen Beruf und Privatleben geführt. Die Gewerkschaften müssen reagieren, wenn sie nicht als Ewiggestrige auf der Strecke bleiben wollen.
Immer mehr Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt im Internet, „klassische“ Arbeitnehmer sind kaum darunter. Gerade im Netz gibt es jedoch auch Chancen für eine neue Repräsentationsform dieser Menschen.
Die IG Metall hat sich gewandelt: Aus der marxistischen Vorkämpferorganisation ist eine staatstragende Gewerkschaft geworden. Gemeinsam mit der Politik soll die Gesellschaft reformiert werden. Komplimente kommen neuerdings sogar aus der Ecke des ehemaligen Gegners.
Er wurde am 1.9.1954 in Hagen/Westfalen geboren und studierte Volkswirtschaftslehre in Marburg, wo er zum Themenbereich “Staatsverschuldung und Kreditinstitute“ promovierte. Als langjähriges Gewerkschaftsmitglied wurde er 2004 Mitbegründer der “Wahlalternative” und Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes des Vereins “Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit”. Seit Oktober 2005 ist Troost, Finanzpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. Seit Juli 2010 Mitglied des Vorstandes des Institutes Solidarische Moderne (ISM).