Die neue Bundesregierung hat eine einheitliche Strategie, um mit rechtem, linkem und islamistischem Extremismus umzugehen. Das ist fatal, meint Uwe-Karsten Heye. Wir brauchen differenzierte Antworten für unterschiedliche extremistische Haltungen.
Die Entwicklung in der Türkei gibt Anlass zur Sorge – längst gehen Extremisten und Holocaustleugner in Ankara ein und aus. Der Westen muss auf Erdogan zugehen und seine Wertschätzung zeigen, will er die Türkei als Verbündeten nicht verlieren.
Die gesellschaftlichen Spannungen überall auf dem Planeten können auf Kränkungen zurückgeführt werden. Diese Kränkungen führen die Menschen in Identitätskrisen, die sie oftmals nur über gefährliche Auswege bewältigen können. Das Interview führte Oliver Scheiner.
David Baum findet, ein paar Radikale tun dem politischen Organismus gut. Und freut sich auf den Unterhaltungswert, den Thilo Sarrazin mit einer rechtspopulistischen Partei bieten würde. Schließlich soll man auch Kinder zwischendurch im Dreck spielen lassen.
Rechte wie Linke – alle fanden mal den Oberst gut.
Die Mitte darf zum politischen Geschehen nicht schweigen und die Bühne damit den Feinden der Gesellschaftsordnung überlassen. Denn die Politik reagiert nur dann, wenn der Protest unüberhörbar ist.
Die deutsche Demokratie muss wehrhaft bleiben. Diesbezüglich und mit Blick auf die offenbar mehrheitsfähigen verfassungsfeindlichen Haltungen in der Linken ist die Überwachung der Partei gerechtfertigt.
Breivik kann seinen Thesen vor Gericht zwar Gehör verschaffen, doch ein Rechtsstaat muss auch einen durchgeknallten Täter ertragen können – solange dieser anschließend weggesperrt wird.