„Wir brauchen den Citoyen, dem Werte wie Freiheit, Demokratie und Eigentum auch im Netz am Herzen liegen.“ Ansgar Heveling
Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich auf dem Rücksitz eines Autos. Den Fahrer habe ich gebeten, die ganze Fahrt über das Radio laufen zu lassen. Privat höre ich nämlich eher selten bis gar nicht Radio. Deshalb weiß ich nämlich überhaupt nicht, wie es um die Radio-Stars heutzutage so bestellt ist. Eins weiß ich jedoch sicher, Radio in Deutschland ist eine Katastrophe. Aber ich schweife ab. Schließlich geht es darum, dass unser Alltags-Tool Internet die Plattenindustrie in den Ruin getrieben haben soll. Zumindest soll das folgende These besagen: Internet killed the radio star.
Illegales Downloaden zählt zu einer der Lieblingsbeschäftigungen der jüngeren Generation. Abgesehen von der kriminellen Handlung entwickeln sie auf diese Weise sinnvolle Möglichkeiten, Wissen neu zu sortieren – und komplexes Denkvermögen fördern sie gleich mit.
Es gab einmal eine Zeit, da wäre es mir verwerflich erschienen, meine Schallplatten nicht anhören zu können. Diese Zeit ist längst vorbei. Und schon wieder ist dieses Internet an etwas schuld.
Der Schutz von digitalen Büchern ist schwierig. Aber noch schwieriger scheint der Schutz der Privatsphäre von den Nutzern. Den Verlagen kommt eine wichtige Rolle hierbei zu.