Der Mikroblogging-Service möchte sich lieber Kapital bei einem Börsengang besorgen, als an ein Großunternehmen wie Google oder Microsoft zu verkaufen. Dabei ist Eile geboten. Denn wenn Twitter erst einmal Geld verdient, dann ist die Firma viel weniger wert als heute.
Google ist das wertvollste Unternehmen der Welt – wenn man es in der neuen Währung bewertet: Information. Um diesen Status auch aus monetärer Sicht zu erreichen, muss der Suchmaschinengigant an die Börse.
Facebook geht an die Börse und wie der Staat es so will, muss Mark Zuckerberg erste Einblicke in die bislang streng gehüteten Geheimnisse seiner Firma geben.
Facebooks Umgang mit Benutzerdaten ist nach deutschem und europäischem Recht illegal – mit dem Börsengang wird diese Schamlosigkeit nur noch weiter zunehmen.
Anscheinend kann ein soziales Netzwerk schwindelerregende Mengen Geld wert sein. Diese Tatsache demonstriert jedoch, dass wir aus den vergangenen Jahren herzlich wenig gelernt haben.
Die hohe Bewertung von Facebook speist sich aus einem wahrscheinlichen Erfolg – dafür muss das Netzwerk allerdings noch einige Brücken schlagen.