Google ist das wertvollste Unternehmen der Welt – wenn man es in der neuen Währung bewertet: Information. Um diesen Status auch aus monetärer Sicht zu erreichen, muss der Suchmaschinengigant an die Börse.
Die hohe Bewertung von Facebook speist sich aus einem wahrscheinlichen Erfolg – dafür muss das Netzwerk allerdings noch einige Brücken schlagen.
Der Mikroblogging-Service möchte sich lieber Kapital bei einem Börsengang besorgen, als an ein Großunternehmen wie Google oder Microsoft zu verkaufen. Dabei ist Eile geboten. Denn wenn Twitter erst einmal Geld verdient, dann ist die Firma viel weniger wert als heute.
Bei Facebook wird in Zukunft alles ums Geldverdienen gehen – doch die Nutzer könnten dem Konzern einen Strich durch die Rechnung machen.
Facebooks Umgang mit Benutzerdaten ist nach deutschem und europäischem Recht illegal – mit dem Börsengang wird diese Schamlosigkeit nur noch weiter zunehmen.
Anscheinend kann ein soziales Netzwerk schwindelerregende Mengen Geld wert sein. Diese Tatsache demonstriert jedoch, dass wir aus den vergangenen Jahren herzlich wenig gelernt haben.