Verschwörungstheorien sind zumeist spannende Geschichten, deren Wahrheitswert jedoch häufig gegen null tendiert. Manchmal aber entwickeln sie ein blutiges Eigenleben, vornehmlich dann, wenn sie politisch instrumentalisiert werden.
Umar Farouk Abdulmutallab, der Flugzeugattentäter von Detroit, steht für eine neue Form des Terrorismus: Junge Muslime werden ausgebildet in den Trainingscamps von El Kaida, agieren danach aber unabhängig von der Terrororganisation. Westliche Sicherheitsbehörden haben sich darauf nicht rechtzeitig eingestellt. Das erhöht die Gefahr – auch für Deutschland.
Neue Ideen und mehr Engagement sind gefragt im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Ein Präventionsprogramm und ein Stück mehr Realismus könnten helfen, ein Jahrzehnt der Angst zu verhindern.
Wer tritt nach dem Leben vor wessen Richterstuhl – wir vor Gottes oder Gott vor unseren? Die Kunst des Sterbens ist nicht leicht, weder für den gläubigen Christen noch für den Atheisten.
Alkoholverbot? Als Nächstes wird dann wohl das Lachen untersagt. Mal ehrlich, die Gesundheitsapostel wollen, dass wir alle 100 Jahre leben – aber das Leben sollte nicht nur lang sein, sondern auch Qualität haben.
Deutschland ist im Visier von Terroristen. Das wann und wo ist unklar, die Bedrohungslage dagegen real. Die latente Angst vor dem Terror lässt uns wachsam werden – und bereitet gleichzeitig den Weg für weitreichende Überwachungs- und Schutzmaßnahmen. In der Angst realisieren wir die Bedeutung der Freiheit.
Ihr liebt das Leben, wir den Tod. Das Credo islamistischer Gotteskrieger braucht uns nicht schrecken. Die bärtigen Steinzeitfundis sind der Sargnagel der islamischen Welt. Von dort geht keine Gefahr für uns aus.