In der – scheinbar exklusiv in der der FAZ ausgetragenen – Schlammschlacht geht es nun mit einer Replik vom CCC in die nächste Runde und es wird mit harten Bandagen gekämpft:
Es war ein jämmerliches Schauspiel, das die Innenminister von Bund und Ländern in der vergangenen Woche boten, als sie versuchten herauszubekommen, was eigentlich in Sachen Staatstrojaner in ihrem eigenen Beritt passiert war.
Allen Dementi zum Trotz weise der Trojaner selbst in seiner Bundesversion eklatante Sicherheitslücken auf.
Auch vor drei oder vier Jahren wäre der bayerische Trojaner, den der CCC auf dem digitalen Obduktionstisch hatte, an deutschen Universitäten nicht einmal als Studienarbeit für sicheres Programmdesign durchgegangen.
(…) Doch ausweislich jüngerer Varianten des Trojaners hat sich auch in den vergangenen Jahren sicherheitstechnisch bei DigiTask nur wenig getan.
Daran, dass die Debatte noch lange nicht zu Ende sein darf, lässt der Autor auch keinerlei Zweifel.
Die Überzeugungen und Werturteile, die Friedrich im Interview äußert, werfen jedenfalls tiefgreifende Fragen zum Selbstverständnis der sicherheitspolitischen Führungsspitze und zur Balance zwischen Interessen der Strafverfolger und den grundlegenden Freiheitsrechten der Bürger auf.
Bei den Stimmen der Anderen reiben wir uns die Hände und schauen in kommender Zeit noch einmal öfter bei der FAZ rein.
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