Der Blogger Fefe ist mit der voraussichtlichen Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten nicht glücklich. Die Union habe sich mal wieder für die falsche Option entschieden.
Fefe verweist in mehreren Blogposts auf Gaucks Haltung zur Vorratsdatenspeicherung und seine Verbindung zu einem alten Bekannten: Carsten Maschmeyer, seines Zeichens ehemaliger AWD-Chef und Freund von Christian Wulff:
Ach nee, was kommt denn hier gerade vorbeigescrollt? Nochmal zu Gauck: Gauck lässt es sich mit Maschmeyer auf einer Party gutgehen. Maschmeyer? Ja, DER Maschmeyer, der auch mit Wulff befreundet war.
Auch seine Haltung zum Thema Integration bringt ihn zum Grübeln. Der Kandidat hatte damals das heftig umstrittene Buch von Thilo Sarrazin als „mutig“ gelobt und behauptet, „die politische Klasse könne aus Sarrazins Buch etwas lernen“. Fefe damals:
Ja SUPER, genau das brauchen wir jetzt, noch mehr Ausländerhetze und sinnentleerten Populismus auf Kosten von Minderheiten.
Am Ende weist er noch einmal auf Gaucks Einstellung zur Vorratsdatenspeicherung hin. Wohlgemerkt ein Vorhaben, dass Teile der FDP ablehnen – etwa Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Gauck in einem Gespräch beim österreichischen Standard:
Sie müssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist.
Die Blogposts von Fefe finden Sie hier und hier. Den Artikel beim Standard hier. Aktuelle Kommentare zur Kandidatur Gaucks finden Sie hier in unserer Debatte.












