Europa wird an Einfluss verlieren. Wolfgang Ischinger

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 20.04.2018

Kolumne

Kolumne

  • Nicht Münster hat das Terrorproblem! Berlin, 19. Dezember 2016: Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Der Täter, IS-Terrorist Anis Amri, wurde gestellt und erschossen. Berlin, 8. April 2018: Amris muslimische Terror-Kumpane wollten seinen Tod blutig rächen. Eine Art von Rache, die der hiesige Kulturkreis bisher nicht kannte, ist offenkundig das Motiv.

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  • Horst Seehofer hat Recht! Aber wenn der Islam nicht zu uns gehört, muss umgehend dieses „uns“ definiert werden. Es geht hier nicht um eine gegenwärtige, momentane Gesellschaft, sondern um eine seit dem 10. Jahrhundert gewachsene Nation in christlich-jüdischer Tradition. Wer das erkennen will, sollte zunächst die eigenen Wurzeln respektieren und wertschätzen.

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  • Es gab einmal eine Zeit, da diente ein Telefon dazu, ein Gespräch zwischen Menschen zu ermöglichen, die sich an weit voneinander entfernten Orten befanden. Das ist lange her. Heute ist daraus längst daraus Gerät geworden, das uns in interstellare, galaktische Räume entführt.

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  • Jedes Kind kennt den Mercedes-Stern, die drei Strahlen mit Kreis außen herum. Nur wenige kennen den Ursprung. Nein, es war nicht ein genialer Marketingmann, der „den Stern“ erfand, wie man heutzutage vermuten könnte, sondern es war solides unternehmerisches Denken der Benz‘schen Motorenschmiede. Damit könnte es allmählich vorbei sein. Die ersten deutlichen Vorzeichen sind da.

Debatte

Von wegen Trump! Das Risiko kommt aus Rom!

Die bevorstehenden Wahlen in Italien ziehen nicht dieselbe Aufmerksamkeit der Anleger auf sich wie diejenigen in Frankreich und Deutschland im vergangenen Jahr. Dabei bergen sie ein unvergleichlich höheres Risiko speziell für die europäischen Märkte. Die Augen der Marktteilnehmer, die angstgeweitet auf Donald Trump starren, sollten sich besser auf Rom richten.

Kolumne

  • Nun kommen sie also, die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Die Autobauer sollen üble Schmutzfinken sein, die Deutsche Umwelthilfe steht als Saubermann da – zurecht? Sind alle, die vorgeben, die Umwelt zu schützen, wirklich gut und anständig? Was wäre, wenn Jürgen Resch mit seiner Deutschen Umwelthilfe ein knallhartes Inkasso-Unternehmen aufgebaut hätte, das lediglich raffiniert getarnt ist?

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