Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, nicht mehr Druckmittel gegen Arbeitslose. Heinrich Franke

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 11.01.2017

Kolumne

Kolumne

  • Berlin, 19. Dezember 2016. Es ist geschehen. Wer seinen Verstand beieinander hat, sah das kommen. Politische Schuldzuweisungen verbieten sich, denn alles ist dazu gesagt. Was bleibt, ist das Gebet für die Opfer – und für die Täter.

Kolumne

  • Ein junger Mann aus Afghanistan, der sich 2015 von der Bundeskanzlerin nach Deutschland eingeladen fühlte und seitdem hier als „unbegleiteter Minderjähriger“ lebte, vergewaltigt und ermordet eine 19jährige Medizinstudentin in Freiburg. Das erschüttert die Nation, doch seine Festnahme ist der Tagesschau keine Meldung wert. Das Ex-Flaggschiff der ARD-Nachrichten hat sich damit selbst abgeschaltet.

Kolumne

  • Eine schwere Belastung für die gesamte Konjunktur in Deutschland sind die Lufthansa-Piloten. Die Passagiere, die Frachtversender, ja, wir alle zahlen die Zeche. Wie wenig Verantwortung die Piloten für ihre traditionsreiche, seit 1926 fliegende Kranich-Linie augenscheinlich aufbringen: das mutet sehr bedenklich an. Wann reagieren Justiz und Politik?

Kolumne

  • Donald Trump wird als 45. Präsident der USA in das Weiße Haus einziehen. Da lohnt die unvoreingenommene Frage, ob er ein guter Präsident sein könnte. Dies umso mehr, als er im linken Spektrum in Deutschland so intensiv und demonstrativ gehasst wird wie einst Franz Josef Strauß als Kanzlerkandidat und vielleicht Ronald Reagan. Solch demonstrativer Kollektiv-Hass ist suspekt.

Debatte

Trumps Politik: Zehn wichtige Änderungen

Der neue Präsident Donald Trump wird nach dem Motto des „Amerika zuerst“ regieren. Das ist ein Schlagwort, ähnlich aussagekräftig wie sein „Make America great again“, das als Claim ungeheuer erfolgreich war, von dem aber keiner so recht weiß, was es bedeuten soll. Noch nicht. Was könnte es bedeuten?

Kolumne

  • Die Frankfurter Buchmesse hat ihre Tore für ein Wochenende allen Lesern weit geöffnet. Unter der Vielzahl der Bücher ragen einige wenige heraus. Das Nachdenken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts und die Folgen daraus für unsere Jahrzehnte bekommt neue Anstöße. Und natürlich zieht ein Name wie kein zweiter: Adolf Hitler.

Kolumne

Kolumne

  • Wolfgang Bosbach, einer der profiliertesten Bundestagsabgeordneten der CDU, gab der Tageszeitung DIE WELT am 5. September, dem Tag nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, ein bemerkenswertes Interview, das angesichts der aktuellen Demoskopie bundesweit neue Bedeutung erhält. Bosbach nannte die Wahl zum Schweriner Landesparlament „historisch“. Das klingt bereits jetzt wie eine Prophetie.

Debatte

Für die Wähler war es ein Patt

Die Debatte war historisch. Erstmals hat eine Frau die Chance, US-Präsidentin zu werden. Doch das berührt viele Wähler in den USA nicht allzu sehr, die Mehrheit der US-Amerikaner sieht das Land prinzipiell auf einem falschen Weg. Das dürfte einer der Hauptgründe dafür sein, warum Donald Trump ihr Gegenkandidat wurde. Europa will Clinton. Doch wie diese Wahl ausgeht, ist noch lange nicht klar.

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