Obama hat bei Weitem nicht so viel erreichen können, wir er es sich gewünscht hatte. Stephen Wayne

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 06.04.2017

Kolumne

  • Drei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein überraschendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Union ab, beide kommen aktuell auf 34 Prozent. Der Niedergang der SPD hat dabei einen Namen: Ralf Jäger. Seinen Umgang mit Fragen der inneren Sicherheit akzeptieren die Bürger in Zeiten des Terrors einfach nicht. Jetzt könnte sogr der Stuhl von Hannelore Kraft wackeln.

Debatte

Die gefährlichste Stadt Deutschlands?

Beschaulich ist es in Trier, die Menschen fühlen sich sicher. Doch auf dem Papier ist die Geburtsstadt von Karl Marx die gefährlichste Stadt Deutschlands. Die Mosel-Metropole hat damit sogar Berlin von Platz 1 verdrängt. Aber was für Gesetzesverstöße sind es, die sich derart in der Statistik niederschlagen? Beim zweiten Lesen der Statistik offenbart sich eine Überraschung.

Kolumne

  • Der 24. April 1915 markiert den Beginn des türkischen Völkermords an den Armeniern. „Keinerlei Zweifel kann bestehen über den tödlichen Haß der jungtürkischen Gewalthaber gegen die Armenier und über ihren tiefinnersten Wunsch, die Gelegenheit des Weltkrieges, der die Türkei unbeaufsichtigt ließ, zu benutzen“, notierte ein Zeitzeuge. Und dieser Genozid sollte zum fatalen Vorbild werden. Bis heute.

Kolumne

  • Berlin, Stockholm, Paris, Nizza, Alexandria, ganz Syrien – und auch Dortmund? Der islami(sti)sche Terror zieht eine Blutspur durch die Welt. Allein, dass in Dortmund an Terror im Namen Allahs gedacht wird, ist ein Sieg der Koran-Krieger. Auch wenn ganz andere Extremisten im Spiel sind, was durchaus sein kann. Was verbindet diese Plätze des Terrors? Dass alles längst überwunden und vergeben ist.

Kolumne

  • Der Historiker Rolf Peter Sieferle schied am 17. September 2016 aus dem Leben. Seine letzte Arbeit ist eine dramatische Warnung vor den Folgen der Massenmigration durch die Grenzöffnung im deutschen Sommer 2015. Drei Wochen vor seinem Freitod, der im übrigen ein merkwürdiges Gefühl hinterlässt, schrieb er einen Brief an den Publizisten Michael Klonovsky. Diese Zeilen sind ein Vermächtnis.

Kolumne

  • Vor einem Jahr sind Sie gewarnt worden, dass der Tunesier Anis Amri einen terroristischen Abschlag planen könnte. Von Ihrem eigenen Landeskriminalamt, das ohnehin unverdächtig ist, Panikmache zu betreiben. Vielleicht haben Sie sogar eingesehen, dass der radikale Moslem Amri gefährlich sein könnte. Und dann kam der Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin. Herr Jäger, es reicht.

Kolumne

  • Die Anbiederung der SPD an mutmaßlich auch radikale Erdogan-Anhänger ist gescheitert. Sie dürfen nicht an nordrhein-westfälischen Wahlurnen treten. Hannelore Kraft hat eine erwartbare Niederlage eingesteckt. Aber ist diese Bauchlandung nicht in Wirklichkeit ein Kniefall vor einer erstarkenden Kraft im Lande, mit deren Stimmen die durchaus nicht überzeugende SPD-Frau ihre Wiederwahl sichern will?

Kolumne

Debatte

Fünf Käufe, zwei Crashkandidaten

US-Technologieaktien machen reihenweise Börsenmillionäre. Die Kurse von US-Aktien in der Online- und Internetsparte scheinen endlos zu steigen. In einem brandneuen Ranking einer renommierten Bank bekommen fünf Werte ein „Kaufen“-Rating, nur eine Aktie wird mit „Verkaufen“ eingestuft. Und es gibt einen weiteren, sehr spekulativen Wert, bei dem nur höchst risikofreudige Anleger zugreifen sollten.

Kolumne

  • Star-Investor Bill Gross hält die Trump-Rallye an den Aktienmärkten für höchst gefährlich. Er sieht gewaltiges Rückschlagspotential und setzt die momentane Lage in Relation zur Finanzkrise von 2008, sie erscheint ihm „wie eine Ladung Nitroglycerin auf holpriger Straße“. Doch die größte Gefahr geht, so Gross, nicht von den Akteuren am Finanzmarkt aus. Und nicht von Donald Trump.

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