Die Amerikaner haben keinerlei Sinn für Geschichte. Irgendwas ist vor fünf Jahren passiert, das ist vergangen, wozu sich damit befassen? Norman Mailer

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 06.04.2017

Kolumne

  • Der Online-Fernsehdienst Netflix hat immens im Wert zugelegt, seit im Jahr 2013 die Phase der Eigenproduktionen begonnen hat. Ebenfalls 2013 hat das Game-of-thrones-Portal begonnen, nach Asien und Europa zu expandieren. Der Chart der Aktie sieht heute so aus, als sei der Aufwärtstrend schlichtweg nicht zu brechen. Was uns diese Erfolgsgeschichte der allverfügbaren Bilder über uns selbst sagt.

Kolumne

  • Jahrzehntelang war alles in Butter, und jetzt soll der Dieselantrieb für PKW plötzlich Teufelszeug sein? Oberbürgermeister wie Münchens Dieter Reiter und Stuttgarts Firtz Kuhn wollen den umgehenden Exorzismus des Selbstzünders aus ihren Städten. Geht es hier etwa um die Umwelt? Oder doch eher um die Umverteilung, die ach so soziale, bei der Autos wie Mercedes-Benz und BMW einfach störend sind?

Kolumne

Kolumne

  • Die Niederlage könnte nicht klarer sein. Armin Laschet siegt deutlich. Hannelore Kraft ist wenige Minuten nach der ersten Prognose vor die Wähler getreten. Mit sofortiger Wirkung legt sie ihre Parteiämter nieder, sowohl im Land als auch in der Bundes-SPD. Und im Laufe des Abends zeigt sich: es reicht wohl sogar für Schwarz-Gelb. Nun richten sich alle Blicke nach Berlin – auf Martin Schulz.

Kolumne

  • Auf der Zielgeraden des Landtagswahlkampfes in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein überraschendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Union ab, wobei die CDU knapp vorn liegen könnte. Der Niedergang der SPD hat dabei einen Namen: Ralf Jäger. Das große Thema für die Wähler ist offenkundig die innere Sicherheit. Hat Jäger hier versagt? Jetzt könnte sogar der Stuhl von Hannelore Kraft wackeln.

Kolumne

  • Abgasskandal und Debatten um Fahrverbote haben einen Imageverfall des Dieselmotors ausgelöst. Aber stecken wirklich hehre Motive des Umweltschutzes dahinter? Volkswagen möchte nun eine Kampagne starten, mit der der Ruf des vielgescholtenen Selbstzünders aufpoliert werden soll – und bekommt bereits prominente Schützenhilfe. Eine Betrachtung über Antriebe und Alternativen bei Personenwagen.

Kolumne

  • 100 Tage ist Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im Amt. Nach anfänglicher Euphorie macht sich Ernüchterung breit. Und was sagt er selbst? „I thought this would be easier.“ Ein bemerkenswert offenes Eingeständnis. Speziell an den Finanzmärkten herrschten zunächst extrem hohe Erwartungen vor; die Ausichten sind inzwischen aber nur noch „heiter bis wolkig“.

Debatte

Die gefährlichste Stadt Deutschlands?

Beschaulich ist es in Trier, die Menschen fühlen sich sicher. Doch auf dem Papier ist die Geburtsstadt von Karl Marx die gefährlichste Stadt Deutschlands. Die Mosel-Metropole hat damit sogar Berlin von Platz 1 verdrängt. Aber was für Gesetzesverstöße sind es, die sich derart in der Statistik niederschlagen? Beim zweiten Lesen der Statistik offenbart sich eine Überraschung.

Kolumne

  • Der 24. April 1915 markiert den Beginn des türkischen Völkermords an den Armeniern. „Keinerlei Zweifel kann bestehen über den tödlichen Haß der jungtürkischen Gewalthaber gegen die Armenier und über ihren tiefinnersten Wunsch, die Gelegenheit des Weltkrieges, der die Türkei unbeaufsichtigt ließ, zu benutzen“, notierte ein Zeitzeuge. Und dieser Genozid sollte zum fatalen Vorbild werden. Bis heute.

Kolumne

  • Berlin, Stockholm, Paris, Nizza, Alexandria, ganz Syrien – und auch Dortmund? Der islami(sti)sche Terror zieht eine Blutspur durch die Welt. Allein, dass in Dortmund an Terror im Namen Allahs gedacht wird, ist ein Sieg der Koran-Krieger. Auch wenn ganz andere Extremisten im Spiel sind, was durchaus sein kann. Was verbindet diese Plätze des Terrors? Dass alles längst überwunden und vergeben ist.

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