Wenn man sich nicht gegen die Überschuldung stemmt, wird man langfristig mehr Kosten haben. Jürgen Ligi

Oskar Lafontaine

Oskar  Lafontaine

Auch wenn er ebenfalls bei den Linken ist, so beliebt wie Gregor Gysi ist er nicht: Es fehlt ihm der Schalk im Nacken. Oskar Lafontaine ging 1999 im Streit mit Schröder von der SPD und gründete 2005 mit Gysi und anderen den größten Schrecken der Sozialdemokraten: Die Linke. Lafontaine war Ministerpräsident des Saarlands, 1990 Kanzlerkandidat und ist Finanzexperte. Der ehemalige Parteivorsitzende der Linken wurde 1943 in Saarlouis geboren. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden gab er nach der Bundestagswahl 2009 ab.

Zuletzt aktualisiert am 02.12.2017

Debatte

Propaganda für die neoliberalen Parteien

Vier weitere Jahre mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin würden Deutschland nicht voran bringen und zu einer weiteren Destabilisierung der Gesellschaft führen. Die wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen untergräbt das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger in die Demokratie.

Debatte

Es wird Zeit für ihre Ablösung

Wolfgang Streeck hat in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen glänzenden Artikel über die Kanzlerschaft Merkels geschrieben. Und in der Tat: Es wird Zeit für ihre Ablösung, schließlich hat sie zum Abbau des Sozialstaates beigetragen, die europäischen Nachbarn gedemütigt und die Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts in ihr Gegenteil verkehrt.

Debatte

Der Grenzverkehr muss reguliert werden

Die Aufnahme von politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen ist eine moralische Verpflichtung. Die Grenzen müssen offen bleiben, aber der Grenzverkehr muss reguliert werden. Die Wiederherstellung des Sozialstaates und die gleichzeitige Aufklärung darüber, dass die AfD eine Sozialabbau-Partei ist, sind die wichtigsten Maßnahmen, um ihren weiteren Aufstieg zu bremsen, sagt Oskar Lafontaine.

Debatte

Balzac: „Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen“

Das Vermögen auf dieser Welt ist extrem ungleich verteilt: Die reichsten zehn Prozent besitzen 79 Prozent des Netto-Geldvermögens. Die reichsten acht Männer haben mehr als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung zusammen.

Debatte

Merkels Flüchtlingspolitik wurde zurecht abgestraft

Die „Flüchtlingspolitik“ der zu Recht abgestraften „Flüchtlings-Kanzlerin“ Merkel war völlig unglaubwürdig, weil ihr angebliches Mitgefühl für die Kriegsflüchtlinge sie nicht davon abhielt, Waffen über die Golf-Emirate an die Dschihadisten zu liefern und sich an der Bombardierung Syriens, die die Menschen in die Flucht trieb, zu beteiligen.

Debatte

Politisch gesehen ist Angela Merkel ein Pflegefall

Politisch gesehen ist Angela Merkel längst ein Pflegefall, weil sie Zusammenhänge oft nicht erkennt und auch nicht vom Ende her denkt.

Debatte

Herr Jauch: Schieben Sie die LINKE nicht in die Extremismusecke wie die AfD!

Dass „Bild“ für Merkel die Trommel rührt – geschenkt. Natürlich soll es nicht jeder merken. Aber das Kaffeetrinken mit Friede Springer muss sich doch für die Bundeskanzlerin lohnen. Tricky hat „Bild“ den „beliebtesten TV-Moderator“ Günther Jauch gebeten, das Duell zu kommentieren, was er unter der Überschrift „ Es droht wieder Groko“ auch tut.

Debatte

Olaf Scholz entlarvt Gerhard Schröder als Verschwörungstheoretiker

Donnerwetter, das hätten wir nicht gedacht. In der Talkshow "Anne Will" entlarvt der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Verschwörungstheoretiker, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Die überschätzteste Politikerin der letzten Jahre

Die „schwäbische Hausfrau“ Merkel mit ihrem „Hohepriester der schwarzen Null“ Schäuble sind verantwortlich dafür, dass die öffentliche Hand in Deutschland seit Jahren weniger investiert als andere Industriestaaten und die Infrastruktur verfallen lässt, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Eigentor der SPD

An der Krise in Europa sind Merkel und Schäuble schuld, sagen Schröder und Schulz. Recht haben sie! Nur vergessen sie hinzuzufügen: mit Unterstützung der SPD.

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