„Bisher nährte sich der Facebook-Mythos noch vom Ursprungsleichtsinn einer Cocktailparty.“ Matthias Matussek
Ehemaliger, stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Friedman ist Rechtsanwalt, Politiker, Kolumnist und Moderator. Er war Aufsichtsratsmitglied bei der Wall AG und begann 2004 beim Sender 13th Street, als Moderator des deutschen Pendants zur US-Serie Law & Order. Seit Oktober 2004 moderiert er zudem eine wöchentliche Talkshow beim Fernsehsender N24 und ist Kolumnist der Zeitung Die Welt. Zudem studiert er Philosophie und promoviert gerade zum Thema Willensfreiheit des Menschen.
Zuletzt aktualisiert am 03.09.2010Wir werden sehen, ob junge Leute wirklich besser sind, nur weil sie jung sind.
Michel Friedman
Das deutsch-jüdische Verhältnis ist gut, Deutschland tut aber zu wenig, um die Erinnerung an den Holocaust aufrechtzuerhalten. Diese Aufgabe fällt der jüdischen Gemeinde zu. Und die verändert sich, erklärt Michel Friedman. Ein Großteil der heute in Deutschland lebenden Juden kommt aus der ehemaligen Sowjetunion. Diese Menschen sehen sich als Sieger über Nazideutschland, nicht als Opfer.
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Es wurde viel gestritten über das Holocaust-Denkmal in Berlin. Über das Wie, über das Wo, über das Wann – selbst das Ob. Über das Warum lässt sich nicht streiten. Sechs Millionen jüdischen Holocaust-Opfern soll mit den Betonstelen nahe dem Deutschen Bundestag gedacht und die Deutschen ihrer Vergangenheit gemahnt werden. Michel Friedman zum fünfjährigen Jubiläum der Gedenkstätte.