Ludwig Ring-Eifel, geboren 1960 in Trier, kam nach dem Studienzeit (u.a. Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, Altphilologie) zum Journalismus. Von 1986 bis 1989 war er Redakteur bei der FAZ in Frankfurt, dann bei der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. Nach einem Zwischenspiel als Chefredakteur des Magazins “kontinente” in Köln ging er 1996 als Vatikan-Korrespondent der KNA nach Rom. Er ist Autor des Buches “Weltmacht Vatikan”. Seit 2005 ist er Chefredakteur der KNA. Ludwig Ring-Eifel lebt in Berlin und Bonn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Zuletzt aktualisiert am 23.08.2010
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Fragt man Zeitgenossen wenige Wochen nach dem Papstbesuch in Deutschland, was davon geblieben ist, kommt man ins Staunen. Von den etwa 20 Ansprachen, die Benedikt XVI. gehalten hat, sind nur Spurenelemente übrig.
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Der Papst kommt im Herbst zum ersten Mal auf Amtsbesuch nach Deutschland. Kritische Stimmen legen Benedikt XVI. nahe, nicht im Parlament zu sprechen, immerhin sei er Europas letzter Potentat. Doch die Argumentation läuft ins Leere, wenn man genau hinschaut.
Ist der Fall Mixa ein Menetekel für die katholische Kirche in Deutschland? Ein Unheil verheißendes Zeichen an der Wand, dem weitere schmuddelig-peinliche Enthüllungen, giftige Verbalattacken unter Bischöfen und am Ende das Abrutschen der Kirche in die Lächerlichkeit folgen werden?
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Die Kritiker des Papstes wollen keine perfekte Kirche, sondern ihre Demontage. Den Philosophen auf dem Stuhl Petri treffen die Anfeindungen der vergangenen Wochen hart. Seine Papstkirche könnte mit Einigeln reagieren. Fatal, denn die Welt braucht die Kirche.
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Das Geld aus dem Westen wird vor allem in den Aufbau von Bürokratie gesteckt. Es fehlt an einem Benchmark, um wirklich sinnvolle Maßnahme zu forcieren.