„Wer nur auf das Elektroauto setzt, sollte sich dessen gesamte Energiebilanz anschauen.“ Matthias Wissmann
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Pro Sieben engagiert sich für mehr Toleranz und wirbt dabei ausgerechnet mit Reise-Anekdoten aus Saudi-Arabien. Dass der Unterhaltungssender dadurch Toleranz der Intoleranz fordert, hat er offenbar nicht bemerkt.
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Einer neuen Studie zufolge sind etwa 20 Prozent der Deutschen mehr oder weniger antisemitisch eingestellt. Insbesondere die jetzige Generation will das nur irgendwie nicht wahrhaben, da sie oft von fehlender Schuld auf fehlenden Antisemitismus schließt.
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Die Antifa schafft sich ab. Während sie früher noch gegen rechts auf die Straße ging, sitzt sie heute mit dem Mac in der warmen Stube und profiliert sich als digitale Gesinnungspolizei.
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Gegner der Bild-Zeitung blasen im Internet zum groß angelegten Zwergenaufstand. Dabei offenbaren sie zugleich ihr fragwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit.
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Der Gutmensch wäre fast Unwort des Jahres geworden. Doch die Entscheidung sagt wenig über den Begriff, sondern mehr über die Diskurskultur in Deutschland aus.
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Statt objektiv über das iranische Atomprogramm zu berichten, beschränkt sich der deutsche Journalismus auf oberflächliche Empörung. Gute Intentionen gehen dabei in die falsche Richtung.
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Christian Wulff schafft es, sich jeden Tag aufs Neue zu unterbieten. Man mag ihm seine Urlaube verzeihen, seine Kredite auch. Doch Kurzsichtigkeit und Naivität sollten die automatische Disqualifikation für das Bundespräsidialamt bedeuten.
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2011 war vor allem ein Jahr des kritisch erhobenen Zeigefingers: ein Jahr der Moralisten. Ein Tsunami der Empörten fegte über das Land. Abschalten statt Nachdenken, scheint die Devise zu sein.
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Deutschland vergisst seine Soldaten. Während der Einsatz für Frieden und Vaterland anderorts hoch honoriert wird, kultiviert der brave Michel das Bild des schießwütigen Analphabeten und schwelgt beseelt im Pazifismus.
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Die Deutschen bewerten einen Anschlag wie den von Lüttich nach der Motivation des Täters. Dabei sollten alle antidemokratischen Tendenzen gleich ernst genommen werden.
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Frau S. und Herrn J. verbindet der Kampf gegen Rechtsextremismus. Doch während die Medienpädagogin so ihre Probleme mit dem Konzept der Meinungsfreiheit hat, bietet ihr der Radiomann eine Bühne. Klingt irre, ist das Resultat auch.