„Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann darüber soll man schweigen. “ Ludwig Wittgenstein
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Deutschland steht neuen Entwicklungen allzu gerne skeptisch gegenüber und hemmt damit Wandel und Innovation. Dabei zeigt die eigene Geschichte, dass es lohnt, voranzugehen.
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Die Gesternbranchen blasen zur letzten Jagd auf die, die sie Raubkopierer nennen. Dabei überspielt der ganze Trubel doch nur, dass sich die Manager im kollektiven Dornröschenschlaf befunden haben. Profitieren werden nun andere, insbesondere Apple.
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Das Internet ist der Dorfplatz der Moderne – doch weil dieses neue Dorf global ist, gelangen die alten Modelle an ihre Grenzen. Es ist an der Zeit, transparent zu ermitteln, welche Regeln in der neuen Netzöffentlichkeit gelten sollen.
Liquide Demokratie ist unglaublich anstrengend – aber sie lohnt sich, denn im Schwarm gibt es wertvolles Expertenwissen. Wie groß der Widerstand gegen diese Art der Entscheidungsfindung ist, sieht man beim Blick auf die Transparenz-Debatte.
Im Streit um geistiges Eigentum geht es auch um den Erhalt von alten Verwertungsketten. Das Urheberrecht ist jedoch auch Profitbremse – wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.
Das Internet wird, anders als von manchen Zeitgenossen befürchtet, nicht den vollständig transparenten Bürger erschaffen. Denn auch wenn moderne Postkarten, also E-Mails, gelesen werden können: Was außerhalb der Schrift ist, bleibt ein Geheimnis.
Der in einem Atemzug mit der Piratenpartei gebrauchte Begriff der Umsonstkultur ist irreführend – das Ende einer Ära kann man keiner Partei in die Schuhe schieben.
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Den Piraten wird gerne Ahnungslosigkeit vorgeworfen – genau das macht sie jedoch glaubwürdig.
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Die Musikindustrie hat den digitalen Zug verpasst, so einfach ist das. Deshalb zu wettern, wie der Musiker Sven Regener, nutzt nichts – die Monopolisten werden von den Web-Parasiten weiter attackiert und am Ende könnte ein Gewinn für alle stehen.
Absolute Sicherheit gibt es nicht – Ängste zu schüren, scheint aber allzu oft ein gutes Geschäft. Es ist Zeit, einen Reset-Knopf für Sicherheitsfetischisten einzuführen.
Statt sich ständig mit den unereichbaren Vorbildern in Cupertino & Co. zu messen, sollte Berlin sich am Erfindergeist des 19. Jahrhunderts orientieren – als die Stadt schon einmal ihren ganz eigenen, unverkennbaren Stil hatte.
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Soziale Medien statt Salongespräche: Für die Elite wird es immer schwieriger, den Dirigentenstab zu schwingen.