Die meisten Mädchen wollen Topmodel werden und nicht Frau Merkel. Stevie Schmiedel

Deutsche müssen lernen, sich besser zu integrieren

Die Kriminalität würde ansteigen in Deutschland, so hört und liest man immer wieder. Dies stimme gar nicht, widersprachen Bundesinnenminister Thomas de Mazière (CDU) und der Chefkriminologe Prof. Christian Pfeiffer (SPD). In Wahrheit würde unser Land stündlich sicherer, versicherten diese beiden total unabhängigen Fachleute. Und tun es noch.

thomas-de-maizière gewalt vergewaltigung

Was hat man nicht alles gelesen und gehört die letzten Wochen und Monate. Die Kriminalität, vor allem die Anzahl der Gewaltverbrechen sei sprungartig in die Höhe gegangen, seit die Bundeskanzlerin in einem einmaligen heroischen Akt ganz alleine beschlossen habe, die Grenzen Deutschlands für alle Schutzsuchenden und auch für alle anderen, die irgendetwas suchen, sofern es nicht gerade die Autoschlüssel sind, völlig zu öffnen. Doch dem sei gar nicht so, konnten nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und der dreifach pensionierte sowie fünffach reanimierte SPD-Chef-Kriminologe Prof. Pfeiffer (mit drei f) in einer extra anberaumten Pressekonferenz sehr glaubwürdig nachweisen. Genau das Gegenteil sei der Fall.

Alles nur Einzelfälle, die es schon immer gab

Es würde zwar noch einige wenige Verbrechen geben, darunter auch sehr schlimme, doch dies seien alles Einzelfälle und diese hätten mit nichts irgendetwas zu tun. Schon gar nicht wären sie Folgen der Politik der Bundesregierung. Nein, Deutschland ginge es, wie der unabhängige Fachmann Peter Altmaier glaubhaft bestätigte, noch nie so gut wie unter Kanzlerin Merkel. Säureanschläge und dass Frauen hinter Autos hergeschleift oder der Kopf abgeschnitten werde, habe es, wie Professor Pfeiffer (mit drei f) in einer Langzeitstudie nachweisen konnte, in Deutschland schon immer gegeben. Schon vor Jahrtausenden, als es Deutschland, Säuren und Autos mit Anhängerkupplung noch gar nicht gab. Das sei also kein neues Phänomen.

Unser Land wird immer sicherer

Im übrigen gelte, was schon die Beinahe-Bundespräsidentin Gesine „wo ist mein Kamm“ Schwan (SPD) gesagt hat: Die meisten Verbrechen begehen immer deutsche Männer. Wenn irgendwo nur Deutsche sind, dann seien auch alle Verbrecher Deutsche. Das sei erschreckend, war aber schon immer so und das sei quasi ein Naturgesetz, so dass weitere Untersuchungen im Grunde obsolet wären.

Wenn man sich die Kriminalitäts-Statistiken genauer anschaue, so Professor Pfeiffer (mit drei f, eines vor dem „ei“ und zwei dahinter), aber das könne eben nur ein Fachmann und in Deutschland sei außer ihm selbst dazu keiner qualifiziert, man könne da nicht einfach so die Zahlen vergleichen, wie der Laie vielleicht meine, wenn man sich also die Kriminalitäts-Statistiken mit einmalig geschultem Blick – man müsse so ein bissel schräg gucken und gleichzeitig mit dem Kopf wackeln, aber nicht zu heftig! – genauer anschaue, dann könne man sogar feststellen, dass Deutschland von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat, von Woche zu Woche, ja von Stunde zu Stunde immer sicherer werde. Dem sei ganz sicher so! Nur bei der Frage, unter welcher Partei, CDU oder SPD, unser Land noch schneller immer sicherer werde, da gingen die Meinungen ein wenig auseinander.

Deutsche müssen lernen, sich besser zu integrieren

Einig war man sich dann wieder, dem Vorschlag von Renate Künast (Die Grünen) folgen zu wollen und ein entsprechendes Gesetz umgehend zu verabschieden, dass Polizisten, wenn sie einen Säure-, Kopfabschneid- oder hinter dem Auto Herschleif-Attentäter verfolgen und er in eine Wohnung oder in eine Moschee flüchtet, diese erst betreten dürfen, wenn alle Polizisten die Schuhe ausgezogen haben. Auch werde man zukünftig verstärkt auf gepflegte Socken achten bei den Beamten.

Und wenn der männliche Immigrant sagt, die Frau wäre mit der jeweiligen Prozedur einverstanden gewesen – sie selbst kann ja eventuell nicht mehr sprechen, vor allem ohne Kopf gestaltet sich das oftmals eher schwierig –, weil das dort, wo sie herkamen, so gute Sitte sei, dann sollten wir hier kein unnötiges Misstrauen aufbringen, welches das Zusammenleben ja nur stören würde.

Nein, wir, die wir schon länger hier leben, müssen denen, die jetzt auch hier sind – laut Merkels Neudefinition damit bereits zum Staatsvolk gehören und in absehbarer Zeit in der Mehrheit sein werden –, mit viel mehr Vertrauen begegnen. Das erwarten unsere Immigranten so von uns und wir müssen lernen, uns ihnen anzupassen. Nichts anderes meine ja Integration, so de Maizière und Pfeiffer (mit einem …, ach Sie wissen ja) abschließend. Außerdem hätte Deutschland ja schließlich einen Ruf zu verlieren als das weltoffenste und dämli … ääähhh … freundlichste Land der Welt.

Quelle: Jürgen Fritz

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Egidius Schwarz, Boris Palmer, Alexander Wendt .

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