Ich liebe meine Frau, nicht meine Partei. Joschka Fischer

Angela Merkel will möglichst viele Menschen in Deutschland

Der Satz „Wir schaffen das!“ ging in die Geschichte ein. „Was bleibt übrig von dem ‚Wir‘, von dem Sie sprechen, wenn alles geschafft ist?“, fragte Anne Will in ihrer TV-Sendung die ewige Kanzlerin. Was Merkel auf diese für sie verstörende Frage antwortete, war mehr als aufschlussreich und lässt tief blicken. Sehr tief.

Wir schaffen das!

„Wir schaffen das!“ sagte die „Flüchtlingskanzlerin“ Anfang September 2015 plötzlich, nachdem sie am 15. Juli, also nur wenige Wochen zuvor, noch gesagt hatte:

„Wenn wir jetzt sagen, ‚Ihr könnt alle kommen, und ihr könnt alle aus Afrika kommen und ihr könnt alle kommen‘, das, das können wir auch nicht schaffen.“

Merkels Ziel für Deutschland

Am 7. Oktober, als sich das Chaos, das sie mit ihrer Grenzöffnung vom 4. September angerichtet hatte, längst abzeichnete, war Merkel dann in Anne Wills TV-Sendung eingeladen. Natürlich als Exklusiv-Gast. Und im Verlauf der Sendung stellte Will folgende Frage:

„Was bleibt übrig von dem ‚Wir‘, von dem Sie sprechen, wenn alles geschafft ist?“

Und nun hören Sie bitte, was Merkel, der die Frage sichtlich unangenehm war, nach kurzem Zögern darauf antwortete:

Möglichst viele Menschen in Deutschland

Merkels Antworte lautete:

„Was übrig bleibt von dem ‚Wir‘? – Na möglichst viele Menschen in Deutschland.“

Lassen Sie sich diese Antwort bitte auf der Zunge zergehen: Möglichst viele Menschen in Deutschland. Sie sagte nicht: Möglichst vielen Menschen helfen, sondern: Möglichst viele Menschen in Deutschland (Umvolkung).

Und nun schauen und hören Sie bitte, wie viele nach Europa und die meisten davon nach Deutschland kommen wollen und bedenken Sie dabei bitte folgendes: Ursprungsdeutsche, also Deutsche, die keine kürzlich eingebürgerten Immigranten oder Immigrantenkinder sind, gibt es nur noch ca. 64,2 Millionen. Und auf diese 64,2 Millionen Ursprungsdeutsche kamen bereits Ende 2016 18,6 Millionen direkte oder indirekte Immigranten („Personen mit Migrationshintergrund“). Das entsprach 22,5 Prozent. Auf 3,4 Ursprungsdeutsche kam ein Immigrant.

Weit über 500 Millionen, bald eine Milliarde wollen kommen

Prof. Gunnar Heinsohn, einer der Kundigsten auf diesem Gebiet, zitiert hier die Gallup-Studie von 2009. Bereits damals, also zwei Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien, sagten weit über 500 Millionen Menschen aus Afrika und Asien, dass sie gerne nach Europa kommen würden. Inzwischen dürften es weit mehr als 600 bzw. 700 Millionen sein und es werden bald eine Milliarde sein, die kommen wollen.

Also selbst wenn wir jedes Jahr eine Million aufnehmen würden, was – da sind sich inzwischen nahezu alle einig, abgesehen von einigen Spinnern bei den Grünen und der Linkspartei – völlig unmöglich ist, man denke an das Chaos 2015/2016 über Monate hinweg, selbst wenn wir jedes Jahr eine Million aufnähmen, dann würden wir 99,8 bis 99,9 Prozent zurückstoßen müssen. Stellen Sie sich die Wut, den Zorn und den Hass vor, der daraus resultiert, wenn einige wenige aufgenommen werden, die große Masse aber zurückgewiesen wird.

Massenmigration kann nicht die Lösung sein

Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!» sagte Peter Scholl-Latour einmal. Dieser Zusammenhang ist hier unübertrefflich plastisch dargestellt:

Merkels wahres Ziel

Somit stellt sich erneut die Frage: Wenn es tatsächlich gar nicht darum geht, anderen, die in Not sind, möglichst effektiv zu helfen, was ist dann das wahre Ziel von Merkel respektive von denen, die sie dorthin drängen, eine solche Politik zu betreiben? Warum hat sie – abgesehen von der Angst vor Bildern, die ihrer Beliebtheit hätten schaden können – am 4. September angeordnet, die Grenzen nicht zu kontrollieren und in den folgenden sechs Monaten fast eine Million Immigranten, darunter viele Verbrecher und Terroristen, unkontrolliert einreisen lassen? Was steckt abgesehen von der besonderen Lage vom September 2015 tatsächlich dahinter? Welche langfristige Strategie?

Und nun lassen Sie bitte Merkels Antwort auf Wills kluge Frage nochmals in ihrem Ohr erklingen:

„Was übrig bleibt von dem ‚Wir‘? – Na möglichst viele Menschen in Deutschland.“

Wem nutzen möglichst viele Menschen in Deutschland?

In der Politik ist es nicht immer, aber manchmal sinnvoll die Frage zu stellen: Cui bono? Wem zum Vorteil oder wer hat etwas davon? Wem nutzen möglichst viele Menschen in Deutschland, also eine Umvolkung: den deutschen Staatsbürgern, unserer Kultur, der Aufklärung, dem Erhalt der Menschenrechte und der Demokratie in Deutschland und Europa, unserem Lebensstandard und unserer Sicherheit oder der Wirtschaft, speziell dem Großkapital und einer anderen Kultur und Weltanschauung, die versucht, sich überall auf der Welt auszubreiten, Stichwort: Auswanderungs-Dschihad? Und damit stellt sich eine zweite Frage: Wem dient die Regierungschefin tatsächlich und wem sollte sie dienen? Wem und worauf hat sie einen Eid geschworen?

Quelle: Jürgen Fritz

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Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Thomas Schmid, Gunter Weißgerber, The European Redaktion.

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