Europa ist nur möglich innerhalb der Welt und innerhalb der Weltwirtschaft. Gustav Stresemann

„Unternehmen müssen erkennen, wie wichtig Frauen sind“

Frauen sind in der Technologie-Branche rar gesäht – Jessica Erickson ist eine von ihnen. Mit Julia Korbik sprach die Gründerin der Berlin „Geekettes“ – den weiblichen Geeks – über Graswurzel-Mentalität, die technologische Revolution und darüber, warum nerdige Programmiererinnen cool sind.

The European: Frau Erickson, Sie leben als Amerikanerin in Berlin. Was macht die Stadt attraktiv?
Erickson: In Berlin provitiert jeder einzelne davon, dass man sich am Nexus des europäischen Silicon Valleys und seines technischen und kulturellen Zentrums befindet. Berlin ist eine von Europas kreativsten Städten, die einen Haufen fantastischer Individuen und Unternehmen sowie Talent angezogen hat. Außerdem trumpft die Stadt mit einem starken Gemeinschaftsgefühl auf – das perfekte Ökosystem, um mich selbst zu entwickeln und aus dem Geist und der Kreativität dieser aufregenden Stadt zu schöpfen.

The European: Wie unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen in der Technologie-Branche in Berlin von denen in Amerika?
Erickson: Berlin ist sehr einzigartig. Erstens ist es sehr einwandererfreundlich: Es ist sehr viel einfacher für Fremde, hierher zu kommen als nach London oder New York. Sie können ohne Umstände und allzu viele Komplikationen ihre gesamte Existenz aufbauen. Zweitens sind die Kosten niedrig. Es wird nicht immer so billig sein, aber wir sind zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort: Wir können die Kosten stemmen und angemessene Gehälter zahlen. Drittens denke ich, dass es hier eine offene Graswurzel-Mentalität in der Technologie-Branche gibt, die man nicht unbedingt in anderen Städten findet.

The European: Was bedeutet das?
Erickson: Es gibt ein generelles Interesse in der Community, einander zu helfen, denn alle hoffen, daraus etwas sehr Großes zu machen. Niemand ist auf sich alleine gestellt. Berlins Technologie-Szene hat tatsächlich aus so wenig so viel gemacht. Wir haben keinen internationalen Flughafen mit vielen Direktflügen aus dem Silicon Valley nach Berlin. Wir besitzen nicht dieselbe Erfahrung wie große Unternehmen. Und wir verfügen nicht über hunderte von etablierten Investoren, die Start-Up-Unternehmen unterstützen. All das sind große Herausforderungen, aber irgendwie hat Berlins Technologie-Szene es geschafft, diese zu bewältigen. Ich denke, der Grund dafür ist, dass es eben eine starke Graswurzel-Gruppe gibt, die Dinge möglich macht.

„Ich bin eine Leaderin“

The European: Sie sind Gründerin von Berlin Geekettes, einer Organisation für Unternehmerinnen in der Technologie-Branche. Tatsächlich gibt es in diesem Sektor immer noch sehr wenige Frauen, insbesondere in Führungspositionen. Warum?
Erickson: Nun, Sheryl Sandberg, die Geschäftsführerin von Facebook, schreibt in ihrem Buch „Lean in“ darüber. Unternehmen müssen erkennen, wie wichtig die Einstellung und Anwerbung von Frauen ist. Außerdem müssen sie Frauen, wenn diese einmal in der Firma sind, schneller befördern. Wenn du siehst, dass sie sich gut schlägt, befördere sie. Wenn Unternehmen keine Frauen finden, die talentiert genug sind, müssen sie sich darauf konzentrieren, Frauen zu schulen und Mentoren für sie zu finden. Es ist wirklich ein pro-aktiver Ansatz sowohl von Männern als auch Frauen nötig, um diesen notwendigen Wandel zu gestalten.

The European: Und die Männer sind nicht pro-aktiv genug?
Erickson: Zu unseren Treffen sind tatsächlich Männer gekommen, die wissen wollten: Wie kann ich mehr Frauen für mein Unternehmen anwerben? Was kann ich tun, um mein Unternehmen attraktiver für Frauen zu machen? Technologie hat einen stark männlichen Ethos an sich. Einem Bericht zufolge arbeiten im Silicon Valley zu 90 Prozent Männer. Stellen Sie sich vor: In Berlin sind es in der Technologie-Branche 97 Prozent Männer und 3 Prozent Frauen. Es gibt eine Menge Raum für Verbesserungen, um ein kleines bisschen mehr geschlechtergerecht zu sein.

The European: Warum sollten Unternehmen geschlechtergerechter sein?
Erickson: Weil sie weibliche Perspektiven beim Gestalten von Produkten brauchen, beim Verstehen von weiblichem Design. Im September 2012 hatten wie ein Programmierer-Forum mit Facebook. Deren Programmierer versuchen pro-aktiv, Programmiererinnen zu bekommen: Sie haben festgestellt, dass 60 Prozent der Facebook-Nutzer Frauen sind. Also brauchen sie eine weibliche Perspektive, wenn sie diese Plattform gestalten. Unternehmen realisieren, dass es einen direkten finanziellen Effekt auf ihren Erfolg haben könnte, wenn sie Frauen an Bord haben. Das ist die Herausforderung für die Zukunft. Wenn wir es jetzt nicht anpacken, fallen wir enorm zurück und es wird noch schwieriger, aufzuholen.

The European: Was sind die typischen Probleme, denen Frauen im Technologie-Sektor begegnen?
Erickson: Als ich nach Berlin zog, hat ein sehr bekannter Berliner Gründer mir zwei Dinge gesagt. In Anwesenheit von acht Leuten erklärte er, Frauen würden Technologie nicht verstehen. Ich dachte: „Soll das ein Witz sein?“ Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert – dieser Typ ist jung und er gibt solche Kommentare und Behauptungen von sich! Und dann sagte er: „Ich würde nie auch nur daran denken, eine Programmiererin einzustellen, weil sie meine männlichen Programmierer von der Arbeit ablenken würde.

The European: Wie haben Sie reagiert?
Erickson: Das Rad in meinem Kopf begann, sich zu drehen und ich fragte mich: Wie viele andere Männer – oder sogar Frauen – denken so? Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb Frauen diesen Bereich nicht betreten: Sie hören diese Art von Schwachsinn und es schüchtert sie ein. Einen Monat nach diesem Vorfall habe ich Berlin Geekettes gegründet. Es gibt offensichtlich eine Krankheit – nicht nur in Berlin, sondern überall. Deshalb muss man eine Graswurzel-Bewegung für Frauen ins Leben rufen. Es geht um Schwesternschaft, darum, sich gegenseitig zu ermächtigen und Frauen auf ein Level zu bringen, wo sie zeigen können: Ich bin eine Leaderin, ich kann tolle Sachen machen. Und ob ich weiblich bin oder nicht, ist egal. Wir sind jetzt etwa 500 Frauen und fast alle haben ähnliche Geschichten wie meine gehört. Aber wir sitzen nicht herum und beschweren uns – wir versuchen, Lösungen zu finden.

„Ich empfehle Frauen, ihre Talente der Öffentlichkeit zu präsentieren“

The European: Wenn Sie über Ermächtigung sprechen – was bedeutet der Begriff für Sie?
Erickson: Der unvergesslichste Augenblick während meiner Zeit hier in Berlin war der Berlin Geekettes Hackathon, den wir im März veranstaltet haben und an dem 80 Programmiererinnen teilnahmen. Die meisten Leute waren schon geschockt, dass überhaupt so viele Frauen in der Berliner Technologie-Branche existieren, geschweige denn Programmiererinnen sind. Das hat einige Stereotype zerschmettert. Und dann, zu sehen, wie diese Frauen innerhalb von zwei Tagen solch interessante Hacks bauen – Hacks, die sich kein Typ hätte ausdenken können. Danach berichteten mir viele Frauen, sie würden sich nun selbstbewusst fühlen und an einem gemischten Hackathon teilnehmen wollen. Der Hackathon hat ihnen den Mut und die Stärke gegeben, sich in etwas anderes zu stürzen. Zwei Wochen später ging ich zu so einem gemischten Hackathon und sah dort fünf Geekettes. Es funktioniert also! Wenn man Vorbilder und unterstützende Systeme hast, verleiht das Frauen mehr Selbstsicherheit, sich auf neue Sachen einzulassen.

The European: Und für alle, die nicht wissen, was ein Hackathon ist…
Erickson: Das ist ein Weg für Programmierer, sich zu treffen und innerhalb einer kurzen Zeitspanne – normalerweise 24 bis 48 Stunden – coole Sachen zu bauen. Es geht darum, einen funktionierenden Prototypen zu kreieren, der ein Produkt werden könnte, aber auch nur zum Spaß sein kann.

The European: Zum Beispiel?
Erickson: Eine Mutter, deren Sohn an Autismus leidet, kam zu unserem Hackathon. Sie hatte festgestellt, dass ihr Sohn besser zurechtkam, wenn sein Tag klar strukturiert war. Also wollte sie eine App erfinden, die ihn durch den Tag bringt. Sie gründete ein Team und dieses fing an, zu brainstormen, seine Hacks aufzuschreiben und durch Code-Reihen zu programmieren. Dafür hatte es 24 Stunden. Ein Team-Mitglied war Illustratorin und sie zeichnete Bilder von einem kleinen Affen: ein kleiner Affe, der ein Buch liest, mit Spielzeugen spielt, zu Abend isst, ins Bett geht. Das Kind kann diese Bilder in einer virtuellen Bibliothek in die richtige Routine-Reihenfolge bringen. Dann klickt es sie an und es gibt ein Werkzeug mit einem kleinen Spiel darin. Das ist ein cooles, unterhaltsames, digitales Werkzeug, welches ein Kind benutzen kann. Ein Problem mit der Lösung durch einen Hack. Es wird nun zu etwas entwickelt, das kommerziell werden könnte.

The European: Sie haben die Bedeutung von Vorbildern und unterstützenden Systemen für Frauen erwähnt. Wie genau könnten diese geschaffen werden?
Erickson: Die Berlin Geekettes haben zum Beispiel ein Mentoren-Programm. Wir bringen erfahrene Frauen aus der Branche mit sehr neuen jungen Frauen, die da rein wollen, zusammen – und diese jungen Frauen sehen ihre Mentorin fast als Vorbild an.

The Europan: Das Mentoren-Programm ist also eine Art, Vorbilder zu generieren.
Erickson: Ja, und ich empfehle Frauen auch, ihre Talente der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf unserem Blog gibt es die Rubrik „Berlin Geekette der Woche“, die Frauen mit einem Design-, Programmier- oder Geschäftshintergrund zeigt. Sie erzählt ihre Geschichte, was sie machen und was sie gerne sein würden. Der Punkt ist: Man muss jetzt die zukünftigen Generationen von Frauen für den Technologie-Sektor anwerben. Es geht darum, all die Frauen, die es dort bereits gibt, miteinander zu vernetzten und dann kommen in ein paar Jahren die neuen dazu. Aber es braucht jemanden, der ihnen zeigt, was möglich ist und der sie mit den richtigen Leuten bekannt macht.

The European: Frauen für die Technologie-Branche anzuwerben scheint schwierig zu sein. Spielen Stereotype eine Rolle? Oft wird behauptet, Mädchen und junge Frauen würden sich eben einfach nicht so sehr für Technik interessieren.
Erickson: Sozialisation und die Art, wie man als junges Mädchen aufwächst, spielen definitiv eine Rolle dafür, wie der Verstand junger Frauen schon früh gestaltet wird. Man wird in bestimmte Formen gepresst. In Frauenmagazinen findet sich nie eine nerdige Programmiererin mit einem Computer.

The European: Die nerdige Programmiererin ist einfach nicht cool.
Erickson: Es würde einen großen Einfluss auf junge Mädchen haben, wenn man es schaffen würde, eine Programmiererin cool klingen zu lassen – indem man darauf hinweist, dass sie eine großartige Karriere und Spaß an dem hat, was sie tut. Aber momentan gibt es so viel, aus dem man zunächst ausbrechen muss. Die durchschnittliche junge Frau in Amerika verbringt 50 bis 60 Stunden pro Woche mit Medienkonsum. Und leider stellen viele Medien Frauen als sexuelle Objekte dar und konzentrieren sich zu sehr auf ihr Aussehen. Wenn man ständig mit so etwas konfrontiert ist, durch Fernsehen und Magazine, dann denkt man zweifellos: So muss ich sein. Ich hoffe, dass junge Mädchen die Prioritäten in ihrem Lebensstil überdenken werden und das Potenzial sehen, das sie haben. Sie können talentierte Technikerinnen werden, Designerinnen, Gründerinnen. Es kann cool sein, als Wissenschaftlerin oder Künstlerin zu arbeiten. Die Welt liegt ihnen zu Füßen.

„Man ermächtigt Menschen, indem man ihnen Zugang zu Informationen gibt“

The European: Wie Sie könnten junge Frauen ihre Liebe zur Technik entdecken.
Erickson: Mein Hintergrund ist wirklich verrückt. Ich habe in Minneapolis, London, Seoul und New York City gelebt und so viele Menschen mit so vielen verschiedenen Hintergründen getroffen – verschiedene Altersgruppen, verschiedene Ethnien. Als ich nach New York zog, fing ich bei einem kleinen Start Up an, das sich SpeakLike nannte. Dort war ich Managerin von 2000 Online-Übersetzern. Per Crowdsourcing bekamen wir Übersetzungen: Menschen aus aller Welt loggten sich ein, sahen einen Textkörper und übersetzten es. Unser Team bestand nur aus fünf Leuten und wir hatten eine großartige internationale Gemeinschaft, die unentgeltlich Wert zur Verfügung stellte. Allerdings konnten wir die Finanzierung nicht sicherstellen, es war damals unglaublich schwer. Aber ich habe es geliebt, mit diesen Menschen zusammen zu sein. Und je mehr ich mich in der Technologie-Branche umschaute, desto inspirierter war ich von diesen Leuten um mich herum und ich wusste, das ist es.

The European: Auf diesem Weg landeten Sie in Berlin.
Erickson: Ja. Ich hatte von dem schwedischen Start Up SoundCloud gehört, als ich in New York war und ich dachte, wenn die in Berlin erfolgreich sein können, dann ist da vielleicht auch etwas für mich. Das war für mich als Auswanderin sehr inspirierend. Ich arbeite jetzt für General Assembly, wo wir eine Bildungs-Plattform entwickeln, mit der Menschen Business, Technik und Design lernen können. Die Community in diesen drei Bereichen zu bilden ist unglaublich lohnend. Ich selbst habe in nur acht Monaten eine Menge gelernt.

The European: Abgesehen von der Ermächtigung der Frauen – was ist das Tollste an Technologie?
Erickson: In der Technologie-Branche zu arbeiten bedeutet festzustellen, dass man Teil der digitalen Revolution ist, die jetzt gerade stattfindet. Man bringt online Leute zusammen, die sich normalerweise nie getroffen hätten. Man vernetzt Communities und ermächtigt Menschen, indem man ihnen im Prinzip Zugang zu Information gibt, die sie nie zuvor hatten, und ihr Leben durch Technologie besser und einfacher macht. Das ist die nächste Phase: Wir hatten die Industrielle Revolution, nun haben wir die Technologische Revolution – wir stehen ganz am Anfang.

The European: Inwiefern?
Erickson: Nehmen wir zum Beispiel die Idee von Kickstarter-Kampagnen: Du bist ein Einzelner, der eine tolle Idee hat und dann finden all diese anderen Menschen deine Idee ebenfalls toll – sie können sie möglich machen. Es ist Technologie, die das erlaubt. Wir bewegen uns im Vorspul-Modus in Richtung Zukunft und ich hoffe, dass Internet jedem Zugang verschafft. Das ist die größte Herausforderung.

The European: Internetzugang als Menschenrecht?
Erickson: Genau. Ein Freund von mir versucht, einen alten Satelliten im All zu kaufen – er möchte Afrika Internet geben! Die größte Fallstudie ist die folgende: Es gab einen malawischen Erfinder, William Kamkwamba, der in einem kleinen Dorf lebte. Jeden Tag ging er in die örtliche Bibliothek und recherchierte, wie man eineWindmühle baut: Er wollte sein Dorf mit Windenergie und Elektrizität versorgen. Vier Jahre verbrachte er damit, dies zu tun und letztendlich baute er die Windmühle – aber mit einem Internet-Zugang hätte er es in ein paar Monaten schaffen können. Er fragte: Wo war Google, als ich es brauchte?

The European: Wenn eine andere Frau Sie bitten würde, ihre Mentorin zu sein – welchen Rat würden sie ihr in Bezug auf den Technologie-Sektor in Berlin geben?
Erickson: Erstens: Höre nicht auf, zu lernen. Sauge alles auf, stelle viele Fragen. Der beste Rat, den ich bekomme habe, kam von meiner persönlichen Metorin Zoe Adamovicz, Gründerin von Xyologic. Ich zögerte nicht, sie zu fragen, wenn ich gestresst war, über etwas verhandeln musste oder unsicher war, welchen Standpunkt ich einnehmen sollte. In einem 20-Minuten-Gespräch hat sie mir so viel mehr beigebracht als ich durch wochenlanges Surfen im Internet gelernt hätte. Zweitens: Werde eine Mentorin für jemand anders. Unterstütze jemanden, der weniger erfahren ist als du, gib ihm die Ressourcen und Instrumente, die er braucht. Du kannst gleichzeitig eine Mentorin und Schülerin sein. Und drittens: Wenn irgendjemand dir jemals erzählt, du hättest keine Ahnung von Technik, zeig ihm, dass er falsch liegt.

Übersetzung aus dem Englischen.

Dieses Gespräch wurde im Rahmen der NEXT-Konferenz geführt.

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