In der Welt ist es leider zu oft so, dass Menschen den Geldwert einer Sache mit deren tatsächlicher Wertigkeit assoziieren. Peter Silverman

Helmut Donat

Helmut Donat

Helmut Donat, * 1947, ist Bankkaufmann, Lehrer, Verleger und Historiker. Von 1975 bis 1980 Akademischer Tutor und Lehrbeauftragter der Universität Bremen. Die Tätigkeit als Verleger nahm er 1981 auf; 1996 Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des deutschen Pazifismus und Militarismus, den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus, zum Revisionismus in der Geschichtsschreibung, zur „Preußen-Legende“, zum „Historikerstreit“ und zum Völkermord an den Armeniern.

Zuletzt aktualisiert am 14.03.2017

Debatte

Und wieder Angst vor einem Krieg

Das älteste Mitglied der SPD ist 100 Jahre alt geworden. Für Freundschaft, Solidarität und Völkerversöhnung – gegen Rassismus, Krieg und Armut: Das prägt das Leben der Luise Nordhold – bis heute. Ihre Lebensansichten sind ein außergewöhnlicher Einblick in das uneigennützige Dasein der „kleinen Leute“.

Debatte

Weihnachten und der Widersinn des Krieges

Sich mit dem Feind zu verbrüdern, gilt in Kriegszeiten als Landesverrat. Doch Friedenssehnsucht und Verständigungsbereitschaft machen selbst vor Frontsoldaten nicht Halt. Viele Beispiele aus den beiden Weltkriegen belegen das. Gerade noch in erbitterte Kämpfe verwickelt, legen sie die Waffen nieder und verlassen die Gräben.

Debatte

Ein Nachbar wie Alexander Gauland? – Nein danke!

Allenthalben herrscht Ratlosigkeit. Man ist sich einig: Gewalt und Hass, Ausländerfeindlichkeit und rechtsextreme Parolen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Doch wie kam es dazu? Historisch-politische Bemerkungen zu ausländerfeindlichen Ressentiments im Land des Holocaust.

Debatte

Das Töten jenseits der Gestade Europas

Wenn die Regierung eines Landes verbrecherische und grausame Geschehnisse befiehlt und dazu noch den „Heiligen Krieg“ gegen Christen von Feindstaaten propagiert, reicht es dann aus, „aufrichtigen Respekt vor den Opfern zu zeigen“ und „sich vor ihnen zu verneigen“? Oder ist mehr nötig? Es geht auch um deutsche Geschichte.

Debatte

Zu einer Entschuldigung reichte es nicht

Der Deutsche Bundestag hat am 2. Juni 2016 den Resolutionsentwurf zum Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in den Jahren 1915 und 1916 verabschiedet. Viele haben diese Entscheidung begrüßt. Das Wichtigste an ihr dürfte indes sein, dass sich die Volksvertretung gegen die Regierung behauptet hat. Denn die ist eher ängstlich um Appeasement beim alten Waffenbruder bemüht.

Debatte

Unmissverständliche Ächtung des türkischen Völkermords jetzt! Offener Brief an alle Bundestags-Mitglieder

Bei der Bundestags-Deklaration am 2. Juni handelt es sich um eine Entscheidung von völkerrechtlicher, historischer und politischer Tragweite. Nicht, wie vielfach behauptet wird, auf den Schlachtfeldern vor Verdun, sondern „hinten, fern in der Türkei“ wurde das blutigste Kapitel des Ersten Weltkrieges geschrieben. Armenier, Aramäer und Pontos-Griechen brauchen Ihr Votum. Nach 101 Jahren. Endlich!

Debatte

Offener Brief an Bundesaußenminister Steinmeier

Sehr geehrter Herr Minister Steinmeier, es empört uns, wie seit über einem Jahr im Deutschen Bundestag die Anerkennung des Genozids am armenischen Volk sowie an den aramäisch-sprachigen und griechisch-orthodoxen Christen thematisiert wird.

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