Der Soziologe ist seit September 2009 Dean der Hertie School of Governance in Berlin. Zwischen 2006 und 2009 war er Professor an der Universität Heidelberg, wo er das Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen mitbegründet hat. Von 2001 bis 2009 war Anheier Professor an der University of California in L. A. Zudem ist er Centennial Professor der London School of Economics. Dort hatte er zuvor unterschiedliche Positionen, ebenso an der Johns Hopkins University und der Rutgers University. Vor seiner akademischen Laufbahn war er als Social Affairs Officer bei den Vereinten Nationen tätig.
Zuletzt aktualisiert am 03.09.2010
Das Bildungsideal Humboldts ist überkommen – die Debatte um eine Reform dreht sich im Kreis. Für ein künftiges Finanzierungsmodell der Universitäten muss zunächst grundsätzlich geklärt werden: Was bedeutet Universität heute?
Den Zivildienst auf sechs Monate zu verkürzen und diesen Kompromiss dann auch noch als Erfolg anzusehen kann nur von denen gutgeheißen werden, die kurzfristige politische Entlastungsstrategien langfristigen und nachhaltigen Entscheidungen vorziehen.
Die Finanzwelt wird von einem kleinen Expertenzirkel reguliert. Warum lassen wir uns das gefallen? Es wird Zeit für eine zivilgesellschaftliche Anstrengung, um der Finanzmarktkrise mit Macht entgegenzutreten. Hier sind Stiftungen, NGO und Thinktanks gefordert.