Die vergangenen Monate gehörten zweifellos nicht zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Partei der Arbeiterklasse. Der führenden Rolle in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, die sie zu Zeiten des antifaschistischen deutschen Staates sogar von Verfassung wegen eingeräumt bekommen hatte, ging sie spätestens seit Fukushima und der Baden-Württemberg-Wahl zugunsten der Partei der kritischen Intelligenz verlustig.
Während die Genoss_innen mit mangelnder medialer Aufmerksamkeit haderten und der Klassenfeind sogar einen innerparteilichen Streit um das Recht jedes aufrechten Sozialisten auf Antisem… ääh Antizionismus vom Zaun zu brechen vermochte, gelang es der grünen Konkurrenz, sogar die Parteien der bürgerlichen Reaktion in die Knie zu zwingen.
Ost in West
Wer in Zeiten wie diesen ohne Vorkenntnisse über die deutsche Geschichte in unser Land einwandern würde, könnte glatt denken, der sozialistische Staat, der 1949 das Licht der Welt erblickte, hätte sich in Westdeutschland befunden!
Spätestens das musste Anlass genug sein für alle gefestigten Elemente innerhalb der Arbeiterklasse, um deutlich zu machen, dass es auch im 1989 von den Kapitalisten überrannten Osten noch aufrechte Bannerträger des Humanismus gibt, für die die Beschlusslage des XI. Parteitages immer noch verbindlich ist. Und nach langen Jahren der Rückzugsgefechte fanden sich auch auf dem Gebiet der ehemaligen Bezirke Potsdam, Frankfurt und Cottbus – im imperialistischen Großdeutschland „Mark Brandenburg“ genannt – endlich aufrechte Genoss_innen, die eindrucksvoll zu demonstrieren vermochten, dass das Erbe der Genossin Dr. Hilde Benjamin und des Kampfes der Genossin Margot Honecker um eine den Klassenstandpunkt festigende Volksbildung nicht in Vergessenheit geraten sind.
Durch entschlossenes Vorgehen und zielgenaue Anwendung der letztgültigen Zersetzungsrichtlinien des Ministeriums für Staatssicherheit gelang es in Wustermark, einige besonders gefährliche feindliche Elemente festzusetzen, zu neutralisieren und der gerechten Strafe für ihre Boykotthetze zuzuführen.
Aus einem offenkundig von ausländischen imperialistischen Mächten angestachelten unwissenschaftlichen Aberglauben und einer auf konterrevolutionäre Selbstabgrenzung ausgerichteten bürgerlichen Sentimentalität heraus versuchte die Diversantenfamilie Eckert, ihre Kinder der gehörigen Bewusstseinsbildung zu entziehen und andere Eltern zur gleichen Vorgehensweise anzustacheln.
Anstinken gegen den Sozialismus nicht zu empfehlen
Auch wenn sich die Klassiker des Marxismus-Leninismus nicht explizit mit dem Hexenglauben befasst hatten, ist auch dieser als integraler Teil des wissenschaftlichen Weltbildes zu betrachten, offenbart er doch eine Form frühproletarischer Infragestellung des Überbaus jener gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse, die geherrscht hatten, bevor die herrschende Klasse mithilfe des christlichen Aberglaubens ihre Position gegenüber den darbenden Massen zu festigen vermochte. Da der Hexenglaube der matriarchalischen Gesellschaftsordnung des Urkommunismus näher steht als die westlich-kapitalistische Ausbeuterordnung, erkannten die Genoss_innen in Jugendamt und Schulbehörde sofort, dass Vorbehalte gegen diesen nur regressive Ursachen haben konnten.
Darüber hinaus waren die Genoss_innen sogar so freundlich, den renitenten Eltern zu zeigen, dass Anstinken gegen den Sozialismus auch vom medizinischen Standpunkt aus nicht als empfehlenswert erscheinen kann. So wie zu DDR-Zeiten Querulanten des Öfteren die Herrschaft über ihr Fahrzeug verloren hatten oder auf Dächern und in Fensternähe von plötzlichen Gleichgewichtsstörungen heimgesucht wurden, fiel in diesem Fall eine Lautsprecherbox vom Himmel – sozusagen als eine von sieben Plagen, die Elemente heimsuchen, die versuchen, den gesellschaftlichen Fortschritt aufzuhalten.
Ein heimtückischer Angriff konnte abgewehrt werden
Zu Zeiten der Genossin Dr. Hilde Benjamin wurde Zeugen Jehovas und anderen gesellschaftsfeindlichen Zusammenschlüssen im Regelfall der Prozess wegen Kriegshetze gemacht. Diese Option steht zurzeit leider noch nicht offen, um der fundamentalistischen Bedrohung Herr zu werden, aber die finale Verbringung der Kinder aus dem schädlichen Elternhaus in eine gefestigte sozialistische Umgebung, wie sie sich bereits zu Zeiten der Genossin Margot bewährt hatte, sollte sich auch im Fall der Familie Eckert als praktische und sozial gerechte Lösung erweisen.
So konnte am Ende durch die Macht des manifestierten proletarischen Willens ein heimtückischer Versuch abgewehrt werden, die Vorhut der Arbeiterklasse im wahrsten Sinne des Wortes über den Nuckel zu ziehen. Wir danken der Partei und ihren Soldat_innen in Jugendamt und Schulbehörde für ihr Durchgreifen und ihre unverbrüchliche Treue gegenüber dem sozialistischen Staatswesen, das auch unter nominell kapitalistischen Verhältnissen, wie man sieht, blüht und gedeiht!
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