Mein Instinkt verbietet mir Stellungnahmen. Helge Schneider

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser, Jahrgang 1978, wurde in Arnsberg geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und Politologie, außerdem folgten aus Interesse Studienaufenthalte im Bereich Filmtheorie, Rhetorik (UC Berkeley, 2007), Geschichte, Philosophie und Mediävistik (University of Cambridge, 2009). Esser organisiert Kulturveranstaltungen und berät die FDP. Derzeit schreibt er an einer Monographie im Grenzbereich von Statistik und Philosophie.

Zuletzt aktualisiert am 11.12.2017

Kolumne

  • Große Geister erkennt man daran, dass sich an ihnen die der Kollegen scheiden. Beim Ausfüllen der Drittmittelanträge vertun zu viele glattgeschliffene Wissenschaftler ihre Zeit. Wer Anträge ausfüllt, hat keine Zeit mehr für den Zettelkasten.

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  • Das wird nichts mehr, sowohl für Merkel als auch für Seehofer. Spahn ist zu jung, von der Leyen, de Maizière und andere zu verbraucht. Die CDU wird Neuwahlen scheuen, vielleicht mit Schäuble oder Bouffier jemanden aus dem Ärmel zaubern, der irgendwie eine Regierung schustert.

Kolumne

Kolumne

  • Unser Land ist kein Land der Individualisten. Wir stehen uns selbst im Wege. Auf der einen Seite die schon pathologische Rückwärtsgewandtheit über Generationen, die junge Intellektuelle im Gepäck mittragen oder meinen, mittragen zu müssen. Auf der anderen Seite die dekadente Verachtung der Quellen unseres Wohlstands.

Kolumne

  • Besonders ehemalige Linke, die seit der Flüchtlingskrise kritisch geworden sind, gehen teilweise damit hausieren, wie viele Freundschaften auseinandergingen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Obwohl ich mich fortwährend über Naivität in ökonomischen Dingen, Gesinnungsethik und Blauäugigkeit in meinen Kolumnen auslasse, trübt das keineswegs das Verhältnis zu meinen linken Freunden.

Kolumne

  • Ich halte Angela Merkel für ungeeignet, weiterhin Bundeskanzlerin zu bleiben, auch und besonders charakterlich. Die FDP sollte bei der Reform des Landes zuerst bei Merkel anfangen und sie in den Ruhestand schicken. Sie ist matt, wenn man nur will. Merkel hat nur eines noch in der Hand: ihren Abschied von der Macht nicht total würdelos zu gestalten.

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