„Die Opposition scheint manchmal zu vergessen, dass wir hier Politik machen und keine Theatervorstellung geben.“ Joschka Fischer
Nach einer 30-jährige Karriere als Journalist, in der er als Leiter der Parlamentsredaktion des Magazins “Wirtschaftswoche” fungierte, gründete der promovierte Jurist 2006 das Beratungsunternehmen Thelen-Consult. Zudem ist Dr. Friedrich Thelen Gastredner und hat regelmäßige Auftritte in Rundfunk und Fernsehen. Er engagiert sich bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), bei der Atlantic Brücke und ist seit 1987 Fellow der Harvard-Universität.
Zuletzt aktualisiert am 06.12.2011
Die rheinische SPD versucht erneut, die finanzkräftige RAG-Stiftung für politische Ziele einzuspannen. Ein Ansinnen, mit dem sie bereits einmal gescheitert ist. Dieses Mal hängt es von der Vernunft des grünen Juniorpartners ab, ob der Plan der roten Paten aufgeht.
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Viele Stellen rechnen mittlerweile mit einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Für die anderen europäischen Wackelkandidaten heißt das: Reformen müssen radikal umgesetzt werden - sonst droht ein ähnliches Schicksal. Der Ansporn könnte helfen, die ganz große Eurokrise zu verhindern.
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Wer über seine Verhältnisse lebt, muss die Zeche zahlen. Was Portugal, Spanien und anderen Staaten nun zu leisten haben, stellt die bereits harten Reformen der Regierung Schröder bei Weitem in den Schatten. Deshalb wird es am Ende wohl auf einen Kompromiss hinauslaufen.
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Warum wollen derzeit alle mehr Steuern? Und mehr Staat? Dem Mainstream zum Trotz macht die FDP das einzig richtige: Sie startet die erste Reform unseres verkrusteten Steuerwesens.
Den Griechen steht ein harter Sparkurs bevor. Doch in der Krise liegt auch eine Chance, wie Irland erfolgreich vorgemacht hat: Eine heilsame Schockwirkung könnte den Euro aus der Krise sogar noch gestärkt hervorgehen lassen.