Es gibt Leute, denen sieht man an, dass es eine Sünde wäre, sie nicht zu kontrollieren. Günther Beckstein

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann, geboren am 20. Juli 1946, ist Rechtsanwalt mit den Spezialgebieten Wirtschaftsrecht und Kartellrecht. Seit 1981 ist er in Düsseldorf niedergelassen, seit Mai 2008 Leiter des dortigen European Trust Institute. Nach der Wende war er Präsident der IHK Ost-Thüringen zu Gera. Hoffmann ist Autor diverser Bücher und Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, er bezeichnet sich selbst als „Lobbyist für ein kartellfreundlicheres Wettbewerbsrecht".

Zuletzt aktualisiert am 19.11.2017

Debatte

Rufmord zulasten der deutschen Autoindustrie

Ist das politische Magazin aus dem Norden da etwa böse hereingefallen? Es gibt keinen Autokartell-Skandal, es gibt kein Syndikat der Automobilindustrie, es gibt keine Verschwörung. Da hat nur jemand etwas verwechselt, und ausgerechnet der SPIEGEL fällt darauf herein? „Kartellgate“ nach „Dieselgate“? Nichts davon ist wahr.

Debatte

Wovor wir uns fürchten

Natürlich ist Google eine gefährliche Datenkrake. Es fragt sich nur, ob ausgerechnet eine Milliardenstrafe aus Brüssel das richtige Mittel und geeignet ist, den Moloch zu beeindrucken. Einiges spricht dagegen.

Debatte

Einfach irre!

Es ist schlichtweg unfassbar, in welchem Umfang unsere Regierungen die unkontrollierte Verwertung von Privatgeheimnissen im Internet zulassen! Wir alle sind auf Suchmaschinen wie Google oder auch Telefongesellschaften, auf öffentliche Infrastrukturen also, täglich angewiesen. Doch wo bleibt der Schutzgedanke – wie beim Briefgeheimnis – für die sozialen Medien? Es ist wie einst im Wilden Westen!

Debatte

Trump wäre nicht Trump

Trump wäre nicht Trump, würde er nicht alles über den Haufen werfen – seine eigenen Prinzipien zuerst. Was machen wir mit einem „Head of the World“, der scheinbar keine Prinzipien hat?

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Reichtum der Welt – für Alle

Weshalb eigentlich „Reichtum der Welt – für Alle“? Ganz einfach: Unsere Erde stellt einen unendlichen Reichtum dar, einen Reichtum an Bodenschätzen, einen unendlichen Reichtum an genetischen Ressourcen, einen Reichtum an Bausteinen und Varianten, dass sie in keinem noch so großen Katalog dargestellt werden könnte.

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Das arbeitslose Kartellamt

Wenn man nach draußen auf die Märkte geht, hat alles seinen Preis. Einen Preis, also nichts Neues, im Gegenteil. Wer etwas an-preist, muss sagen, wie es es be-preist. Jetzt bereits wird es theoretisch – und damit potentiell langweilig. Die Gefahr muss umgangen werden, aber wie? Den Ausweg liefert eine sensationsgeladene Überschrift: „Eispreis 30 Cent rauf! Jetzt ermittelt das Kartellamt!“

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Ein Münchner im Himmel

Selten ist es einem Schriftsteller so gut wie in der Satire „Ein Münchner im Himmel“ gelungen, mit so klarem Blick künftige Ereignisse beziehungsweise aktuelle Zustände vorherzusehen. Unvergesslich hat Ludwig Thoma im Jahr 1911 Bier und Vergesslichkeit miteinander verbunden. Und wie sehr gemahnt dies an aktuelle Ereignisse, natürlich in München. Dabei geht es ganz handfest um das Kartellrecht.

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Freihandel oder frei handeln?

Das Wort „Protektionismus“ spaltet die Welt, seit Donald Trump den Freihandel mit China und anderen Ländern den Vorwurf macht, für die Verarmung der amerikanischen Arbeiter verantwortlich zu sein. Mit zwei Federstrichen waren TPP und TTIP vom Tisch, während das EU-Parlament und der kanadische Ministerpräsident Trudeau das neue Freihandelsabkommen CETA in diesen Tagen hochleben ließen.

Debatte

Trump oder nicht Trump? Das ist hier die Frage!

Gestern war die Welt noch in Ordnung, heute regiert Trump – so könnte man den Tenor beschreiben, der landauf, landab unsere Medien beherrscht. Selbst ein kreativer und doch kontrollierter Geist wie der Handelsblatt-Tausendsassa Gabor Steingart verliert in seinem Morning-Briefing die Fassung. Dabei müsste er das müsste er nicht – beim Blick auf die letzten 100 Jahre amerikanischer Politik.

Debatte

Wo ist noch Hoffnung?

Geradezu deprimierend, die bedenklichen Gesichter meiner Freunde und Bekannten in den letzten Tagen. Ihre Sätze waren fast gleichlautend: „Eine komische Zeit, in der wir leben“, oder „eine komische Stimmung, ich weiß auch nicht, woher das kommt“, oder „Flüchtlinge, Nullzins, Erdogan, alles eigenartig“. Noch deutlicher wurde ein Besitzer eines Reisebüros: „Ich bin Kriegsgewinnler.“

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