Wenn wir durch Zauberhand nicht mehr unter US-Recht fallen würden, wäre das großartig. Sergey Brin

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann, geboren am 20. Juli 1946, ist Rechtsanwalt mit den Spezialgebieten Wirtschaftsrecht und Kartellrecht. Seit 1981 ist er in Düsseldorf niedergelassen, seit Mai 2008 Leiter des dortigen European Trust Institute. Nach der Wende war er Präsident der IHK Ost-Thüringen zu Gera. Hoffmann ist Autor diverser Bücher und Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, er bezeichnet sich selbst als „Lobbyist für ein kartellfreundlicheres Wettbewerbsrecht".

Zuletzt aktualisiert am 22.10.2017

Kolumne

  • Wie gelingt es nur über Jahrzehnte hinweg ganzen Branchen, die Verkaufspreise stabil zu halten, Kostenerhöhungen aufzufangen, gutes Geld zu verdienen und damit gute Löhne und hohe Steuern und Abgaben zu bezahlen? Durch wohlverstandene soziale Marktwirtschaft. Denn: Unternehmen im Wohlstand sind für die Menschen im Umfeld eine Wohltat. Lesen Sie selbst!

Kolumne

  • USA, um 1970. Die bunten, blumengeschmückten, intelligenten, zugekifften Hippie-Völker hatten die Idee, die industriellen Großmächte zu entmachten – per Demokratisierung: Sie wollten einen Computer bauen, den jeder besitzen konnte. Daraus entstand eine zweite Vision, die da lautet: Wir sammeln alle Daten dieser Welt und stellen sie dieser Welt zur Verfügung. Und alles kam anders, so anders!

Kolumne

  • Tut sich mit der „Alternativen Mitte“ etwa eine neue Partei auf? Es wäre eine Abspaltung von der AfD, und nach dem Abgang der bisherigen Vorsitzenden, Frauke Petry, läge dieser Gedanke zunächst nicht fern. Doch ein etwas genauerer Blick zeigt, dass in der AfD von einer möglichen Spaltung keine Rede sein kann.

Debatte

Die guten Monopole

Für die Wirtschaft sind Wirtschaftstheorien und ihre Protagonisten gelegentlich eine echte Plage und in unserer Zeit der TV-Informationsschnipsel ganz besonders. Zu spüren bekommt es derzeit unter anderem die Deutsche Lufthansa, die dabei ist, einen Teil der insolventen AirBerlin zu übernehmen.

Debatte

Die Legende hat ein Ende

Stahl ist in Deutschland Legende. In diesen Wochen endet völlig unnötigerweise eine Ära, auf die man nicht unbedingt stolz sein muss, aber eine, die das Land ehedem geprägt hat, wie heute beispielsweise die Automobilindustrie. Für Anleger und Börsen wird das gravierende Folgen haben.

Debatte

Noch alle Tassen im Schrank?

Irrationalität hat unser Land ergriffen. Es ist einfach irre, dass ein Land, das in der globalen Arbeitsteilung mit einem Industrieprodukt (Auto) der größte Gewinner ist, von Politik und Journaille getrieben, zur wirtschaftlichen Selbstzerstörung schreitet. Es ist glatter Wahnsinn, dass ein unvergleichlich gutes Ingenieursprodukt (Auto plus Komponenten) kaputt geredet und kaputt geschrieben wird.

Debatte

Alles heiße Luft

Nicht, dass Lug und Trug erlaubt sein sollen, aber es könnte zu denken geben, dass es wohl doch alle Automobilhersteller waren, die irgendwie „unsauber“ gespielt haben. Gerächt haben könnte sich insbesondere, dass der einst übermächtige und Technik-geniale Ferdinand Piech, Jahrgang 1937, über Jahrzehnte dafür sorgte, dass es im VW-Vorstand nur Techniker gab – und keine Juristen.

Debatte

Rufmord zulasten der deutschen Autoindustrie

Ist das politische Magazin aus dem Norden da etwa böse hereingefallen? Es gibt keinen Autokartell-Skandal, es gibt kein Syndikat der Automobilindustrie, es gibt keine Verschwörung. Da hat nur jemand etwas verwechselt, und ausgerechnet der SPIEGEL fällt darauf herein? „Kartellgate“ nach „Dieselgate“? Nichts davon ist wahr.

Debatte

Wovor wir uns fürchten

Natürlich ist Google eine gefährliche Datenkrake. Es fragt sich nur, ob ausgerechnet eine Milliardenstrafe aus Brüssel das richtige Mittel und geeignet ist, den Moloch zu beeindrucken. Einiges spricht dagegen.

Debatte

Einfach irre!

Es ist schlichtweg unfassbar, in welchem Umfang unsere Regierungen die unkontrollierte Verwertung von Privatgeheimnissen im Internet zulassen! Wir alle sind auf Suchmaschinen wie Google oder auch Telefongesellschaften, auf öffentliche Infrastrukturen also, täglich angewiesen. Doch wo bleibt der Schutzgedanke – wie beim Briefgeheimnis – für die sozialen Medien? Es ist wie einst im Wilden Westen!

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