„Wir sollten neugierig sein und ins Gespräch kommen. Dazu will ich in den kommenden Jahren beitragen.“ Christian Wulff
Der Politikwissenschaftler wurde 1979 geboren. Hartleb ist Research Fellow beim „Centre for European Studies“ in Brüssel und lehrt ab Sommersemester 2012 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er studierte Politikwissenschaft, Jura und Psychologie an der Eastern Illinois University (USA) und an der Universität Passau und war Stipendiat in der Journalistischen Nachwuchsförderung der „Konrad-Adenauer-Stiftung“. Er arbeitete im Deutschen Bundestag und an der TU Chemnitz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Populismus, Parteien, Rechtsextremismus und Politische Führung.
Zuletzt aktualisiert am 21.05.2012
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Die NPD ist eine antidemokratische Partei. Sie zu verbieten, wäre aber mehr Aktionismus als alles andere.
Die Piraten sind anders – die etablierten Parteien gucken mit Argwohn auf den scheinbar zusammengewürfelten Haufen. Dabei haben die Orangenen vielleicht eine Antwort auf das größte Problem der Volksparteien.
Auch wenn die Partei besser aufgestellt ist als CDU und SPD, werden es die Christsozialen künftig nicht leicht haben, ihre Vormachtstellung beizubehalten. Seehofer sitzt fest im Sattel und solange die Partei nicht erneut koalieren muss, wird sie ihren Nimbus auch nicht verlieren.
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Euroskeptiker gibt es einige, eine gemeinsame Linie haben sie bislang jedoch nicht gefunden. Noch finden sie sich in strategischen Allianzen zusammen, doch das könnte sich ändern, wenn die Politik nicht um Solidarität wirbt, die Länder wie Portugal nun besonders brauchen.
Die Linke hat die Chance zur Erneuerung verpasst. Es fehlen dezidierte Standpunkte zu den wichtigen politischen Richtungsfragen und auch wie mit der oppositionellen SPD umgegangen werden soll, weiß niemand so recht. Kein Wunder, dass die Partei nun auf ein Revival der alten Männer hofft.
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Nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird offenbar, wie schwach die CDU aufgestellt ist. Weder inhaltlich noch personell noch koalitionsstrategisch scheint die Partei auf die Zukunft der Parteienlandschaft vorbereitet.
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Die Krise des politischen Establishments ebnet rechten Demagogen und Populisten den Weg in die europäischen Parlamente. Die kulturellen Fragen überhöhen sie mit Wertekonflikten und gerieren sich dabei als Anwälte der Einheimischen. Wirtschaftliche Probleme spielen ihnen dabei in die Karten.