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Trotz Flüchtlingstourismus wird Schutzstatus beibehalten

Laut Medienberichten haben mehrere Flüchtlinge in den letzten Jahren immer wieder Urlaub in ihren Heimatländern gemacht. Dies betraf insbesondere den Irak und Syrien. Dennoch blieb nach ihrer Rückkehr ihr Schutzstatus als Asylbewerber bestehen.

Laut einem Bericht der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ sind mindestens 100 Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer – nach Syrien und in den Irak – zu einem kurzen Urlaubsaufenthalt gereist. Die Ausländerbehörden in Baden-Württemberg hatten 100 Flüchtlinge erfasst, die in den vergangenen Jahren immer wieder in ihre Heimatländer gereist waren und dennoch nach ihrer Rückkehr den Schutzstatus als Asylbewerber beibehielten. Die Hintergründe für die Reisen waren dabei familiär oder geschäftlich.

Nicht nur auf Seiten der AfD hatte diese Praxis für Verwunderung gesorgt, sondern auch in der CDU. So schrieb Ministerialdirektor Julian Würtenberger (CDU): „Wenn anerkannte Schutzberechtigte trotz einer Verfolgung oder Bedrohung zu Urlaubszwecken wieder in ihr Heimatland reisen, stellt sich zu Recht die Frage nach der Schutzbedürftigkeit dieser Ausländer.“

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Boris Palmer, Christina Lee, Markus Dröge.

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