Immerhin, in Polen gehen viele Leute auf die Straße. Sie fühlen sich über den Tisch gezogen, weil ihr Premierminister Donald Tusk entgegen anders lautender Versprechungen nun doch auch am Donnerstag das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) unterzeichnet hat. Sie fühlen sich in ihrer freien Meinungsäußerung beschnitten, weil ACTA unter dem Deckmantel der Verfolgung von Marken- und Urheberrechtsverletzungen tiefe Eingriffe in die Privatsphäre erlauben kann. Und sie sind der Meinung, dass etwas nicht stimmen kann an diesem Handelsabkommen, das sich als großer Wurf gegen Produktpiraterie feiert.
Symbol des Beharrens
ACTA ist vor allem ein Symbol des Beharrens auf der Vergangenheit. Und vielleicht stößt es deshalb so vielen Menschen in einem Land mit noch junger Geschichte so sauer auf. Es ist ein weiteres Symbol für einen Wesenszug des Menschen, der oft fatale Wirkung zeigt. Der Mensch neigt dazu, künftige Entwicklungen aus Erfahrungen der Vergangenheit abzulesen. Das hat nicht nur Börsencrashes und Finanzkrisen herbeigeführt, sondern zeigt sich eben auch beim Umgang mit den gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von neuen Technologien.
So stellte sich etwa just dieser Tage laut einer Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht heraus, dass der zivilisierende Segen der Vorratsdatenspeicherung enden wollend ist. Die vorbeugende Datensammelei hat schlicht keinen Einfluss auf die Aufklärungsquote von Straftaten. Beim Handelsabkommen ACTA klammert sich die Europäische Union an die Hoffnung, dass der Schutz geistigen Eigentums eine essenzielle Grundlage für Innovation und Fortschritt ist. Worauf ich hinaus will: Auch hier soll Bestehendes (die Vergangenheit) die Zukunft absichern.
Das stimmt mich skeptisch, vor allem, weil hier mit perfiden Argumenten vorgegangen wurde: ACTA verkleidete sich als Handelsabkommen, da konnte man nichts dagegen haben, der Handel soll schließlich florieren, und das nicht nur bei den kopierwütigen Chinesen. Bleibt die Frage, wie ACTA einem hiesigen Rechteinhaber bei einer Fälschung seiner Werke in China helfen kann? Ganz einfach: Gar nicht. Dagegen muss er schon in China vorgehen.
Mit solchen Marginalien lässt sich kein Geld verdienen
Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist, dass in der Diskussion das Thema Filesharing immer schnell als Pro-Argument zur Stelle war. Haben Dienste wie das jüngst geschlossene Megaupload und dessen zahllose Vorgänger nicht dazu beigetragen, die Musikindustrie ins Grabe zu reiten? War das nicht groß angelegter Diebstahl, der Werte und Jobs vernichtete – und der mit den entsprechenden in ACTA verankerten Ideen, auch die Infrastrukturbetreiber zur Verantwortung zu ziehen und dem gemeinen User im Sinne genereller Schuldvermutung hinterherzuspionieren, verhindert werden hätte können?
Auch das ist bloß eine „Was wäre, wenn“-Frage. Und dass bei so einer Auslegung die Interessen der Rechteinhaber anderen fundamentalen Rechten wie Meinungsfreiheit und Datenschutz übergeordnet werden, scheint ohnehin keinen zu stören. Mit solchen Marginalien lässt sich kein Geld verdienen, die brauchen kein eigenes Handelsabkommen. Und weil das schon gestern so war, lohnt sich doch auch keine Diskussion darüber, wie es morgen darum bestellt ist. Oder?




















Orakel von Delphi: “Wenn du den Halys überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören.“
“Tiefe Eingriffe in die Privatsphäre erlauben kann . . .” Das bedeutet, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, daß mein privates Eigentum, also auch mein Geistiges Eigentum vom Staat und Staatsdienern besser geklaut werden kann ! ! Klauen manchmal um zu verkaufen, z.B. an Multinationale Firmen, politische Parteien oder an Sicherheitsfirmen, Militärische und Antiterroristengruppen -Firmen. Wodurch ein Schwarzmarkt von “Information” entstanden ist, mit dem sich alle bereichern wollen und abhauen wollen.
Denn welcher Staat hat so viele Saatsdiener mit ein System, daß er sich selbst kontrollieren kann? Ein Oversight, daß alles hinter den Kulisten regelt, ohne daß es auf die Bühne kommt, wenn es sich so gehört und vice versa auch.
Z.B. Echelon-Basis in Deutschland umgezogen wegen Industriespionage.
Diese Rechtfertigungen der Eingriffe in das Privatleben der Bürger sind Ausreden und Rechtfertigungen die andere Ziele verfolgen!!
“Beim Handelsabkommen ACTA klammert sich die Europäische Union an die Hoffnung, dass der Schutz geistigen Eigentums eine essenzielle Grundlage für Innovation und Fortschritt ist.”
Das stimmt schon, genauso wie ich dafür bin, daß Leute die 10 Jahrelang an einer Idee arbeiten dafür auch kassieren sollen, und alle anderen Marken- und Urheberrecht für die Benützung dieser Idee bezahlen sollen. Ich bin nähmlich auch ein Opfer dieses “Informtaionsschwarzmarkt”.
Es sei den, es ist ein Gut der Menschheit, dann soll er auch kassieren, darf es aber nicht für sich behalten, doch wo ist die Behörde die Erfindungen, Entdeckungen und Geistiges Eigentum “beurteilt” und “regelt”, um zu wissen ob es ein Gut der Menschheit ist oder nicht?
Doch wie ich so schön zu sagen pflege:
Kleine Patsche für mich, große Patsche für die Menschheit.
Kleine Ursache, große Wirkung, d.h. die Maximierung des Kosten-Leistungsverhältnis ist hier gefragt. Effizienz, nicht verwechseln mit Faulheit. Komplexität, nicht verwechseln mit Überlegenheit, manchmal besteht die Überlegenheit in der Einfachkeit, z.B. der Gesetze und der Methoden.
Es gibt eine Wechselwirkung zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos.
Man kann ganz einfach gegen Produktpiraterie vorgehen:
z.B. Was und wieviel Geld braucht man, um eine Idee zu patentieren und zu vermarkten ? ?
Können dies alle Bürger tuen, sich leisten? ? ?
“Gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von neuen Technologien . . .”, ist heute ein Thema, daß die Demokratie in Schach hält.
Auf der einen Seite, müssen wir zusehen wie ein US-amerikanischer Richter den Telekom Eigentümer sagen will, was sie mit ihren Geld (privates Eigentum) machen sollen, mit der Ausrede des Kampfes gegen Wirtschafts-Monopole, auf der anderen Seite müssen wir uns gegen “Apple will mit iBooks den Schulbuchmarkt erobern – doch die deutschen Bildungsverlage wehren sich mit einer eigenen Plattform” wehren.
Ein Wirtschafskampf also, um die Bildungs- und Lehr-Monople, was natürlich völlig undemokratisch ist. “alea I-acta est fabula”
Doch der Richter kümmert sich wahrscheinlich nicht, um daß fast Monopol von AT&T (Firma, an die Telekom in der USA verkauft werden sollte) bei der Öffentlichen Hand und Aufträge des US-Staates, wodurch sie wahrscheinlich viel mehr Geld verdienen als von ihren Kunden im Telekomunikations-Netz. Oder das Monopol vom Mexikaner, der viele Handy-Firmen in ganz Lateinamerika besitzt, die fast nur AT&T Equipment kaufen.
Ja das ist für ihn Ausland, so wie Deutschland. Die Monopolisierung der Ibooks, und des Schulbuchmarkt, noch weniger mit monopolisierter Ideologie darf auf keinen Fall erlaubt werden.
Auch nicht mit der Ausrede des II. Weltkrieg oder des Kampfes gegen den Kommunismus, via eine “Psicological Operation” der US-Army.
Monopole sind undemokratisch und deshalb auch in den USA verboten.
“Mit solchen Marginalien lässt sich kein Geld verdienen. . . .”, doch es gibt eine einfache Weise, damit alle Geld verdienen können, nicht nur eine Kaste oder Klasse, oder wie man sie nennen will:
Diese Idee gebe ich (leider) wieder mal kostenlos(Gewinn für die Gesellschaft und für mich), damit die anderen uns nicht für dumm verkaufen, und sich nicht auf meine und eure Kosten bereichern können:
Jedes Buch ist eine art Eprom-Mikrochip mit Seriennummer, mit einen gewissen Extra-Speicher, wo man seine eigenen Kommentare schreiben kann, wenn man das Buch bearbeitet.
So z.B. Unterstreichen, markieren, Analyse, etc., natürlich mit Kennwort.
Jedes E-Book ist nichts weiter als eine Lese-Schirm-Einheit, mit Solarzellen natürlich, die Teil des abgegebenen Lichtes des Bildschrim wieder einfangen, während sie Schatten machen, um besser lesen zu können. In diese Lese-Einheit werden die Eproms reingetan. D.h. , man kann mehrere Bücher mit sich tragen, z.B. mein 4 sprachiges Wörterbuch, daß mir erlaubt in allen 4 Sprachen zu suchen. Mathematikbuch, etc. Dies erlaubt mir bei verschiedenen Verlage einkaufen zu können, ohne Probleme der Version und mit der Firma der Lesesoftware der Bücher und ohne das Monopole entstehen die schlecht für die Wirtschaft und die Demokratie sind.
Fotokopie ist mit einer Kamara oder Fotoaparat möglich, doch nicht in verkaufsqualität.
Wenn der Schüler den Text braucht, kann er ihn mit der Webcam fotografieren und in sein PC im Textverarbeitungsprogramm einkleben, genauso wie seine Kommentare.
D. h. Der Autor kann proportional zu den Seriennummer die verkauft wurden kassieren, und z.B. einige Seriennummer zum schenken behalten.
D.h. mein Sponsor oder der Staat kann in mein Buch Werbung machen, das ich mit den Verlag teile und der Staat kann in verschiedene Verlage einkaufen.
D.h. man muß das verkaufen von Bücher als Software verbieten. Denn der Schüler soll in seiner Freizeit auch mal wieder in diese Buch Reinschauen, auch ohne Internet Zugang!
Er soll dieses Buch als sein eigenes behandeln (Eigenwert, Selbstwertgefühl), und aufbewahren, und sich nicht an das Buch als ein Befugnis des lesens des Servers eines weit von ihm und nicht zu ihm gehörenden Stück Text, aus Elektronen bestehend, erinnern. Wenn die Zugriff-Befugnis weg ist, ist auch das Buch weg.
Wie in einer Bibliothek, und der Schüler bleibt ohne Gedächnis!!!
So einfach kann man die Produktpiraterie vermindern und/oder vermeiden, doch wollen sie dies?
Sie können ja auch ein Schul-Eprom entwickeln, wo der Schüler, Student seinen Studenplan, Prüfungsnoten, Mitschüleradressen, Porfeseoren, etc. verwalten kann. Alles mit Back-up.
“Dienste wie das jüngst geschlossene Megaupload . . . “, dienen nur den armen Leuten, die es sich nicht leisten können ein Film ”zu mieten” oder zu bezahlen, ein paar gute Stunden zu verbringen.
Es gibt so viele Filme, die kann niemand alle sehen. Die neuen von 2010 bis 2012 sollten nicht frei sein, es sei den der Besitzer erlaubt es. Es gibt wahrscheinlich einige Schauspieler und Firmen, die wollen daß ihre Filme gesehen werden. Diese sollten die Möglichkeit haben eine Erlaubnis an Web-Sites wie Megaupload zu geben. Apropos Musikindustrie . . .was kostet es heuete einen Künstler eine CD zu produzieren, welches ist der minimale Verkaufspreis? Kann sich heute ein Künstler erlauben seine eingene Musikstücke zu verkaufen oder muß er fressen was der Produzent ihm gibt? Wo ist die Meinugsfreiheit geblieben?
Verdammter Gleichsgültigkeits-Gen!