Der Journalist arbeitete viele Jahre als freier Autor und in den Chefredaktionen der österreichischen Magazine WIENER und Seitenblicke Magazin. 2009 gründete er das Meinungsmagazin ZiB21. Eberhard Lauth ist Jahrgang 1974 und lebt und arbeitet in Wien.
Zuletzt aktualisiert am 16.01.2011Christian Wulff ist also zurückgetreten. In der Faschingsrepublik Österreich wäre ihm so ein Unglück erspart geblieben.
Im Pop bedeutet alles nichts – und nichts bedeutet alles. Das gilt auch für die Altersfragen, die Madonnas jüngster Auftritt mit sich bringt.
ACTA, das Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen und Produktpiraterie, wurde von den meisten Vertretern der EU-Staaten unterzeichnet. Ihre fatale Hoffnung: mit der Vergangenheit die Zukunft zu sichern.
Vom Lifestyle zum Kriminalfall, vom Diskurs zum Dogma, vom Protest zum Krieg: Wie in wenigen Tagen eine Debatte um Urheberechte im Netz endgültig ruiniert wurde.
Die Wissenschaft sagt: Je mehr Zeit Menschen auf Facebook verbringen, desto mehr gewinnen sie auch den Eindruck, dass alle anderen ein besseres Leben haben. Ich sage: Gern geschehen.
Uninformierte und Ungebildete können sich jederzeit von Modernisierungsverlierern zum entscheidenden Faktor für Umbrüche entwickeln. Das ist gerade jetzt wichtig. Und die Fische machen es vor.
Mit der Politik ist auch der Journalismus in eine Phase getreten, in der Form vor Inhalt kommt – und Profit vor Aufklärung. Dagegen hilft nur mehr ein Akt der Notwehr. Mit ungewissen Folgen.
Ungarn ist Ramsch. Demokratie ist Ramsch. Alles ist Ramsch. Schlimm? Im Gegenteil. Es ist höchste Zeit, dieses Unwort auch als Chance zu begreifen.
Niemand lässt sich ewig unfair behandeln. Darum gibt es die Occupy-Bewegung. Und darum sind Politiker die wahren Weltfremden.