Der Präsident des Netzwerks Europäische Bewegung ist Generalbevollmächtigter und Gesellschafter bei PMC International AG und war von 1992 bis 1996 Wirtschaftsminister und Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Dabei war er auch als Vorsitzender der deutschen Wirtschaftsministerkonferenz und im Ausschuss Europäischer Regionen tätig. Von 1999 bis 2008 war er Leiter der Konzernrepräsentanz für Bundesangelegenheiten der Daimler AG in Berlin.
Zuletzt aktualisiert am 31.03.2011
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Die Euro-Krise kann nur durch ein entschiedenes Handeln der Regierungen eingedämmt werden: Dazu müssen Merkel und Sarkozy den Attacken der Investoren die Stirn bieten – und dabei ein Werkzeug nutzen, das eigentlich schon vom Tisch war.
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Die für die Zukunft der EU bedrohliche Krise der Eurozone bestätigt, dass eine Währungsunion ohne ausreichende wirtschafts- und finanzpolitische Angleichung ihrer Mitgliedsländer entweder auseinander bricht - oder zu einer Transferunion werden muss.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl: Erdogan muss sich nun entscheiden, ob er den EU-Beitritt der Türkei forcieren will. Die Gelegenheit ist besser denn je.
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Erst die Krise des Euro, nun die Rechtspopulisten: In Rumänien und Bulgarien verlottern demokratische Prinzipien und in Ungarn wird die Pressefreiheit massiv eingeschränkt, während in Brüssel business as usual betrieben wird. Zeit, sich zu empören!
Die Deutschen haben Brüssel noch immer nicht lieben gelernt - deshalb ist es einfacher, Angst und Misstrauen gegenüber der Währungsunion zu schüren, als mühselige Vertrauensarbeit zu leisten. Wir müssen endlich begreifen, dass Deutschland von der EU am meisten profitiert.