„Der Mensch kann nicht in einem einzelnen Lebensbereich recht tun, während er in irgend einem anderen unrecht tut.“ Mahatma Gandhi
Berlusconi ist weg, zumindest vorerst. Was für ein Land hinterlässt der große Zampano nach seinem Abgang? Mit Monti steht ein Bürokrat an der Spitze - doch der könnte den Italienern schnell zu fade werden.
Drei Wochen nach der Wahl herrscht immer noch Stillstand in Italien. Die Frage nach einer künftigen Regierung hängt nur mehr von Beppe Grillo ab – und der steht vor unlösbaren Aufgaben.
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Das italienische Wahlergebnis ist ein Ausdruck der Angst. Keine Hoffnung, nirgends. Und was heute in Spanien, Griechenland und Italien Alltag ist, könnte auch Deutschland drohen.
Das Ergebnis der italienischen Parlamentswahlen bedeutet vor allem eines: Stillstand. Der einzige Ausweg sind Neuwahlen.
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Bei den diesjährigen Parlamentswahlen erleben die Italiener ein lautes Comeback von Silvio Berlusconi – wieder einmal. Doch Sieger sehen anders aus.
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Überall auf der Welt ist Italien: In den Restaurants, in den Cafés, in den Modeläden. Das Land profitiert davon kaum. Stimmen werden laut, es müsste wieder seinen ganz eigenen Weg gehen.
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Ob die Dritte Republik Italiens tragfähig ist, wird sich im Zuge der dringend benötigten Reformen erweisen. Die Bekämpfung der Steuerflucht sowie der Umbau des inflexiblen Arbeitsmarkts und der veralteten Verwaltung bedrohen das fragile Verhältnis zwischen Staat und Bevölkerung.