Corporate Social Responsibility kommt daher wie eine Bauanleitung für eine bessere Welt. Die Botschaft der Firmen: Sei fair! Tu Gutes! Aber was steckt wirklich hinter der Entdeckung des Gutmenschentums? Geschicktes Marketing oder tatsächlich die Erkenntnis, dass der Haifischkapitalismus am Ende ist?
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Das meiste, was aktuell in Sachen CSR passiert, nervt! Richtig verstanden heißt unternehmerische Verantwortung mehr Profit erwirtschaften und dabei weniger Kollateralschäden anrichten, egal, ob es die eigenen Mitarbeiter, die Gesellschaft als Ganzes oder unsere Umwelt betrifft.
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Corporate Social Responsibility hat Grenzen. Denn zum einen ist Altruismus marktwirtschaftliches Gift, zum anderen verlangt die Gesellschaft nach Profitdenken. An diesen Realitäten muss sich auch unser Gutmenschentum messen lassen.
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CSR ist mehr als nur Marketing. Denn es schafft die Voraussetzung für sozial erwünschten Gewinn. Das Image von BP hat massiv unter der Ölkrise gelitten, denn die Kunden haben sich selbst Informationen beschafft, die der Konzern unter den Teppich schaufeln wollte. Die Trickmaschine funktioniert nicht mehr.
Warum Corporate Social Responsibility im Stillen besser wirkt. Oder: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen CSR und einer Unternehmenskultur alter Schule?
Erst das Geld verzockt, dann mit Steuergeldern gerettet worden und jetzt CSR predigen? Jan Pechmann, Geschäftsführer der Strategieagentur diffferent, über die Grenzen unternehmerischen Gutmenschentums.