„Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.“ Heiner Geißler
Migration, Ressourcenschwund, Bevölkerungswachstum, Revolutionen: Francis Fukuyamas These vom "Ende der Geschichte" scheint überholt. Welche Machtverschiebungen stehen der Welt bevor? Und wie geht Europa damit um?
Die Vereinten Nationen sind nicht in der Lage, eine Weltregierung im Sinne einer Global Governance zu werden. Wir brauchen deshalb alternative Netzwerke und Institutionen, die flexibel auf globale Entwicklungen reagieren und die zugrunde liegenden Interessen formulieren.
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Die Vereinten Nationen haben ausgedient - die Institution ist starr, reformunfähig und spiegelt eine überholte Weltordnung wider. Ihr Nachfolger muss flexibler auf die Herausforderungen der globalen Welt reagieren können, dann wird sie auch erfolgreich sein.
Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon muss die zweite Amtszeit besser nutzen als die Erste. Es allen Recht zu machen, ist keine gute Strategie.
Die USA haben offiziell das pazifische Jahrhundert eingeläutet. Der Blick des strauchelnden Hegemonen richtet sich nach Asien - für Europa ist das ein Weckruf, muss die Union doch endlich klarmachen, welche politischen Ambitionen sie hat.
Unsere Welt ist weder multilateral noch unipolar. Moderne Geopolitik ist vielmehr ein offener Marktplatz mit einer Vielzahl eigennutzorientierter Akteure ohne festbetonierte Allianzen.
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Könnte ein aufsteigender Staat wie China oder Brasilien zum Zentrum einer neuen globalen Kultur werden? Nein, denn die US-amerikanische Kulturhegemonie fußt nicht auf militärischer und ökonomischer Überlegenheit, sondern wurde durch sie nur zementiert.