„Deutschland ist nicht Stalingrad, die CSU ist nicht die Wehrmacht, und die Einwanderer sind nicht die Rote Armee.“ Dieter Janecek
Nur 15 Prozent der Deutschen haben einen Organspendeausweis, die Warteliste für Transplantationen ist lang. Drei Menschen sterben pro Tag in Deutschland, während sie auf Spenderorgane warten. Doch ethische Fragen bleiben. Die Menschenwürde endet nicht mit dem Hirntod.
In Deutschland sterben Menschen, weil die Organisation der Organspende nur mangelhaft geregelt ist. Hier ist dringend Abhilfe nötig, erfolgreiche Vorbilder, an denen man sich orientieren könnte, gibt es im Ausland schon.
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Im Zuge des Führerscheins die Bereitschaft zur Organspende abzufragen ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Den berechtigten Einwänden der Bedenkenträger muss aber Rechnung getragen werden, damit dieser Akt der Nächstenliebe nur gut informiert und in voller Zustimmung getan wird.
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So verführerisch der Vorschlag einer vorgeschriebenen Entscheidung zur Organspende klingt, so undurchführbar ist er in der Praxis. Denn das Überreichen von Informationsbroschüren und ein Kreuzchen auf einem Fragebogen sind nicht mit einer informierten Entscheidung gleichzusetzen.
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Fragen kostet nichts, sagt der Volksmund. Also fragen wir jeden Bürger, wie er es mit der Organspende hält. Das kostet den, der fragt, genauso wenig wie den, der gefragt wird.
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Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, weil nicht genügend Organe gespendet werden. Wir müssen deshalb damit beginnen, Bürger um ihre individuelle Entscheidung zu bitten, und ihren Ängsten adäquat begegnen. Dann muss in Zukunft hoffentlich niemand mehr einen solch sinnlosen Tod sterben.
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Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, die zu retten ein Klacks wäre. Wir müssten dafür an keiner Stelle unser Leben ändern. Wir müssten auf nichts verzichten und nichts zusätzlich leisten. Diese drei Leben pro Tag in Deutschland sind, so gesehen, eigentlich gratis. Drei Leben für lau.