Die Wirtschaft Europas strauchelt, Irland und Portugal kämpfen gegen den Staatsbankrott, für Griechenland könnte es bereits zu spät sein: Operation teuer, Patient tot. Dabei geht es nicht nur um den Euro, sondern auch um die Zukunft der europäischen Idee.
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Deutsche Ökonomen rebellieren gegen das EZB-Diktat. Die Schuldenkrise der EU soll durch mehr Inflation gelöst werden. Die Risiken und Nebenwirkungen der Vorschläge aus Frankfurt sind immens.
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Die Schuldenkrise hält die Politik seit rund zwei Jahren in Atem und bislang wurden viele wichtige und richtige Entscheidungen getroffen. Damit es bergauf geht, braucht es klare Konzepte - und die fehlen bislang.
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Das Europarecht besagt: Hilfen der EU an einzelne Mitgliedstaaten sind in Ausnahmefällen möglich. Doch wer jetzt versucht, vorsichtige Märkte auf eine Stufe mit Erdbeben und sonstigen Naturkatastrophen zu stellen, hat den Lissabon-Vertrag eindeutig missverstanden.
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Sigmar Gabriel tut es. Cem Özdemir tut es. Und selbst George Soros, Vorbild aller Währungszocker, ruft nach Euro-Bonds. Doch sie sind wie Benzin zum Feuerlöschen. Das wird klar, wenn man weiß, was die Ursache der aktuellen Krise der Staatenfinanzierung in Europa ist.
Die Weltwirtschaft taumelt in die nächste Krise. Das Sparprogramm der USA und die EU-Hilfszahlungen für Griechenland können den Abwärtstrend verlangsamen, aber nicht stoppen. Es mangelt an wirtschaftlicher Kompetenz, geldpolitischen Werkzeugen und politischem Führungswillen.
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Nach Griechenland und Irland wurde jetzt auch die Bonität Italiens herabgestuft. Ein weiteres Rettungspaket wird folgen - und die Krise nur noch verschärfen. Im Zweifelsfall muss der Steuerzahler einspringen, während Privatinvestoren verschont bleiben. Die einzige Lösung: eine radikale Umschuldung.