„Da muss man kein Mathematiker sein, da reicht Volksschule Sauerland, um zu wissen: Wir müssen irgendetwas machen.“ Franz Müntefering
Wikileaks hat die Kontrolle über die eigenen Daten verloren. Wer Transparenz predigt, darf sich darüber nicht wundern - und bekommt plötzlich die Schattenseiten des Kontrollverlusts mit.
Die lang geforderte radikale Offenheit erlebt Julian Assange nun ganz unfreiwillig. Für die Organisation bedeutet das eine Rückkehr zu ihren Wurzeln.
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Mit dem Leck in den eigenen Reihen hat Wikileaks nicht nur unverantwortlich agiert, sondern sich selbst auch diskreditiert – diesen Vertrauensverlust wird die Plattform nicht wieder wettmachen können.
Datenleck bei Wikileaks: Alle US-Depeschen stehen plötzlich unredigiert im Netz. Damit bekleckert sich die Organisation nicht gerade mit Ruhm – aber eigentlich erfüllt sie nur ihren Zweck.
Wikileaks ist wieder da – und sollte bleiben. Die Zeit der edlen Lügen ist endgültig vorbei.
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Die von Julian Assange mitgegründete Seite Wikileaks wird von vielen Politikern als Gefahr wahrgenommen, und demnächst werden auch Banken und Medienhäuser Interna im Internet wiederfinden. Doch es ist die Freiheit der Gesellschaften, die nun auf dem Spiel zu stehen scheint.
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Wikileaks stellt den Anspruch des Staates auf Geheimnisse infrage. Diese Geheimnisse wird es aber weiter geben und sie werden verteidigt werden. Whistleblower haben nur eine Chance, wenn sie nicht versuchen, die bestehende Ordnung zu zerstören.