Steak, Bratwurst, Gemüse oder doch vielleicht Tofu? Und was ist eigentlich Seitan? Nicht nur unsere Gesellschaft wird komplexer, auch unser Grillgut. Längst tummeln sich neben den klassischen Bratwürsten und Steaks auch allerlei exotische Köstlichkeiten auf den Grills der Republik. Ist weniger Fleisch vielleicht sogar mehr?
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Auch wenn uns die ökologischen und ethischen Probleme von Fleischkonsum bewusst sind, geht vielen von uns ein Leben als Vegetarier dann doch zu weit. Aber es geht auch weniger krass: Wenn jeder auf ein bisschen Fleisch verzichtet, ist am Ende allen geholfen.
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Das Problem ist verwickelt wie eine Roulade: Darf der Mensch Tiere schlachten, um sie später in Form eines Steaks auf dem Grill zuzubereiten? Descartes machte Tier zu Schlachtvieh, denn es habe weder Seele noch Geist. Doch der Philosoph kannte moderne Schlachtfabriken nicht. Es scheint an der Zeit, unsere Seelen zu retten.
Der Deutschen liebste Sommerbeschäftigung professionalisiert sich: Hobby-Griller brillieren längst mit fundiertem Fachwissen über Garpunkte verschiedener Lebensmittel und Kerntemperaturen. Über dem Freiluftrost sind der Fantasie wie am heimischen Herd keine Grenzen gesetzt.
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Im Sommer lassen sich viele gern Steak und Würstchen schmecken. Aber das Grillvergnügen hat unerwünschte Nebenwirkungen in Form von CO₂-Emissionen, Flächenverbrauch und schwindenden Regenwäldern. Zum Glück gibt es Alternativen.
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Grillfleisch schmeckt – zumindest, wenn es mit gutem Gewissen gegessen werden kann. Neben dem positiven eigenen Befinden hat Biofleisch aber noch einen anderen Vorteil, denn eine verantwortungsvolle Nutztierhaltung ist auch gut fürs Klima.
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In Frankreich steht das Grillen nicht so hoch im Kurs – Staatsgewalt, soziales Miteinander und die Lust an vielen kleinen Gaumenfreuden haben für einen Ersatz gesorgt: Picknicken. Und ganz nebenbei ist das holzkohlefreie Outdoor-Schlemmen auch noch weniger CO2-intensiv.