Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Bertolt Brecht

Friss oder stirb

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Am Horn von Afrika hungern Millionen. Gleichzeitig wird immer deutlicher: Genug Nahrung ist weltweit vorhanden, das Problem ist die Verteilung. Korrupte Regimes und steigende Lebensmittelpreise sorgen für Mangel trotz Angebot.

Hintergrund

Hungersnot durch Verschwendung

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Nehmt das Vaterunser wörtlich!

Wir haben verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen sie weg, sortieren sie nach Gütekriterien aus oder lassen sie einfach vergammeln. Dabei würden Nahrungsmittel in anderen Teilen der Welt dringend benötigt, um die Hungersnot zu bekämpfen. Der einzige Weg dorthin heißt umdenken.

Chronische Hungerkrise am Horn von Afrika

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Die nächste Dürre kommt bestimmt

Trockenheit und Spekulationen sind bei Weitem nicht die einzigen Gründe für die Hungersnot in Somalia – denn auf regionaler Ebene fehlen die Vorbereitung auf Dürre und andere nachhaltige Lösungen gegen den Hunger.

Vermeidbare Hungersnot

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Esspapier

Bloße Umverteilung kann den Welthunger in armen Ländern nicht besiegen – anstatt Geld für Weltreisen zu verbrennen, muss Europa der Welt endlich Wohlstandswachstum ermöglichen.

Hunger in Afrika

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Vom Fressen und der Moral

Kaum jemand bezweifelt heute noch, dass Hunger von Menschen geschaffen wird - durch lokale Korruption und globale Ausbeutung. Doch wie geht es weiter? Die Menschen vor Ort müssen sich unabhängig machen - von den Geldern des Westens, aber auch von der Chemie, die Böden zerstört und Nachhaltigkeit unmöglich macht.

Kapitalismus und Hunger

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Kahlfraß

Natürlich müssen wir den hungernden Menschen jetzt sofort helfen - doch die Ursachen der Hungersnot sind systemischer Natur. Ohne grundlegende Reform wirtschaftlicher und ethischer Normen werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen.

Hausgemachte Hungersnot

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Der Tod im Tank

Neunzig Prozent der weltweit hungernden Menschen sind nicht von Naturkatastrophen betroffen. Die Gründe für Nahrungsmangel liegen woanders: In der Spekulation mit Land und dem Boom der Öko-Kraftstoffe. Und die EU macht fleißig mit.

 
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