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Debatte Die Prekarisierung der Arbeitswelt

Just do it

Du bist, was du tust. Die moderne Arbeitswirklichkeit hat diese lange gültige Wahrheit längst überholt. Hartz IV, prekäre Beschäftigungssituationen und häufig wechselnde Arbeitsplätze ändern nicht nur unsere Wahrnehmung vom Wert der Arbeit, sondern auch die Gesellschaft selbst.

 

Factsheet zur Debatte

Mini-Jobs

Schöne neue Arbeitswelt

Mini-Jobs

Der Einverdiener-Haushalt gehört der Vergangenheit an. Mini-Jobs, die die familiäre Haushaltskasse aufbessern sollen, sind aber noch lange keine prekären Arbeitsverhältnisse – zumindest wenn in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik konsequent auf ... weiter...

von Johannes Vogel

06.07.2010

Die Verkürzung des Zivildienstes

Operation geglückt – Patient tot

Die Verkürzung des Zivildienstes

Den Zivildienst auf sechs Monate zu verkürzen und diesen Kompromiss dann auch noch als Erfolg anzusehen kann nur von denen gutgeheißen werden, die kurzfristige politische Entlastungsstrategien langfristigen und nachhaltigen Entscheidungen vorziehen. weiter...

von Helmut Anheier

27.05.2010

 
  • Boris Radke

    Der Zivildienst ist tot, es lebe der Zivildienst!

    Über Sinn und Zweck des Zivildienstes lässt sich nicht streiten. Er führt junge Männer an die sozialen Berufe heran. Anstatt ihn überflüssig zu machen, sollte die Politik lieber ein Modell entwickeln, wie man eine der letzten Errungenschaften des Sozialstaates in die digitale Gesellschaft überführen kann.

    von Boris Radke

    22.05.2010

  • Christoph Fahle

    Wovor habt ihr eigentlich Angst?

    Kontinuität, Verlässlichkeit und Planbarkeit waren die Parameter der Arbeitswelt von gestern. Heute glauben wir an Begriffe wie Dynamik, Improvisationskunst und Freiheit. Wir rennen rückwärts in die Zukunft, sollten aber lieber nach vorne schauen.

    von Christoph Fahle

    11.05.2010

  • Michael Hartmann

    Karitative Arbeit ist Mist

    Den Menschen macht zufrieden, wenn er von seiner Arbeit leben kann. Karitative Jobs für Hartz-IV-Empfänger bewirken das Gegenteil, denn sie erleben, wie groß der Graben zwischen ihnen und Normalverdienern ist.

    von Michael Hartmann

    25.03.2010

  • Arvid Bell

    Wir brauchen einen Sozialstaat, der Mut macht

    Eine moderne solidarische Arbeitswelt braucht ein neues Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern und dem demokratischen Sozialstaat. Denn nicht die Perfektionierung der staatlichen Bevormundungsbürokratien sollte im Vordergrund stehen, sondern die zukünftigen Bedürfnisse der Menschen.

    von Arvid Bell

    05.03.2010