Wir müssen in Afghanistan viele gemeinsame Tassen Tee trinken. Rajendra Pachauri

Hintergrund

Von A nach B ohne C bis Z

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Die Zeiten der dicken Wagen und Verkehrsmonopole sind vorbei. Elektrofahrzeuge und Carsharing zeigen neue Möglichkeiten der Mobilität auf. Wir werden flexibler, unabhängiger - und sparen dabei noch Emissionen ein. Auch die Arbeit wird von neuer Mobilität erfasst: Blackberrys machen jeden Platz der Welt zum Büro.

Hintergrund

Rund zweieinhalb Tage verbringt jeder Deutsche durchschnittlich im Stau. Doch nur die wenigsten Fahrer lassen sich von solchen Zahlen abschrecken – nach wie vor ist Deutschland Auto-Nation Nummer eins, auch wenn der Trend längst zu sparsamen Modellen und Elektroautos geht. Das zeigte auch die diesjährige IAA, auf der die krisengebeutelten Fahrzeugbauer sich bescheiden gaben und neue Modelle präsentierten, die die Umwelt schonen und auf Nachhaltigkeit setzen.

Auch wenn laut einer aktuellen Studie bis zum Jahr 2025 weltweit gerade einmal 15 Millionen Elektroautos fahren werden – es gibt kaum einen Automobilhersteller, der nicht in diesem Markt forscht. Auch Großstädte testen neue Formen der Mobilität: Leihfahrräder und Carsharing sind zwar noch Nischenangebote, sie stehen aber für einen grundlegenden Wandel in unserer Art der Fortbewegung. Wir müssen unsere fahrbaren Untersätze nicht mehr besitzen: In Zukunft werden mehr Menschen in Städten mit leistungsfähigem Nahverkehr leben und pragmatischer entscheiden, ob sie sich ein Auto leisten wollen – die Zeiten des Statussymbols sind vorbei.

Auch die Arbeitswelt könnte sich diesem Prinzip anpassen: Ebenso dynamisch, wie unsere Entscheidung von A nach B zu kommen, werden auch Arbeitsprozesse in Unternehmen von bestimmten Orten entkoppelt. Mitarbeiter müssen nicht mehr ständig anwesend sein, um Leistung zu erbringen – besonders wenn geistige Wertschöpfung die Zukunft der deutschen Wirtschaft sein wird. Blackberrys machen jeden Platz der Welt zum Büro – mobil zu sein wird künftig also die Regel und nicht die Ausnahme.

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