Spätestens seit den Erfolgen im Saarland und in Berlin kann man die Piraten nicht mehr als politische Eintagsfliege abtun. Doch welche Herausforderungen warten auf die junge Partei? Wie gehen sie mit den am Horizont auftauchenden Problemen wie Mitgliederxplosion vs. basisdemokratisches Modell oder Transparenzgebot vs. Geheimhaltungspflichten um? Und wer wählt eigentlich die Piraten?
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Der Parteitag der Piraten hallt auf Twitter nach: Das soll die Neuerung der Piraten sein? Er wirkte wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Die Geld- und Zeitelite beschließt das Programm, die Mehrheit schaut zu. So nicht.
Die Piraten stehen im Ruf, im Gegensatz zu den etablierten Politikern, viel näher an den Menschen dran zu sein. Das liegt auch an ihrer Sprache. Sagen wir: rtfg!
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Die Wirtschaftspolitik der Piratenpartei ist von einer irrationalen Skepsis vor Unternehmertum geprägt. Ihr Leitsatz „Armut verhindern, nicht Reichtum“ droht zu kippen. Eine Innenansicht.
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Die Piraten sind da. Nicht etwa, weil wir plötzlich alle Computer-Nerds sind. Bei ihrem Siegeszug geht es um viel mehr.
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Kann Anderssein auf Dauer reichen? Die Parteitage der Piraten sind begrenzt leistungsfähig, die Repräsentativität ihrer Wahlen zweifelhaft und ihr Programm wenig substanziell.
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Die Piraten sehen sich gerne in der Rolle des modernen Robin Hood. Echte Alternativen für kommerzielle Kultur im Internet zeigen sie aber nicht auf.