Das Internet baut unsere Aufmerksamkeit nur auf, um sie dann zu zerstreuen. Nicholas Carr

Alice Weidel nimmt die Sorgen Homosexueller ernst

Alice Weidel, die nur die prominenteste zahlreicher in der und für die AfD engagierter Homosexueller ist, kann überzeugend zeigen, dass die AfD derzeit unter allen zur Bundestagswahl antretenden großen Parteien die einzige ist, die die wirklichen Sorgen und Probleme “Homosexueller ernst nimmt”

Es gibt Menschen, die passen so gar nicht in die Multikulti-Märchenwelt unserer Mainstreammedien: Flüchtlinge, die weder hochgebildete Fachkräfte noch ehrliche Finder von Tausend-Euro-Scheinen sind und Muslime mit Migrationshintergrund, die den Islam kritisieren, zum Beispiel.

Aber auch Homosexuelle, die sich in der AfD oder der Union engagieren, gehören dazu. Dass nun ausgerechnet eine lesbische Frau wie Alice Weidel, die mit ihrem Lesbischsein zwar nicht hausieren geht, aber auch kein Geheimnis daraus macht, zur Spitzenkanditatin der AfD für den Bundestagswahlkampf wurde, hat die wohligen Schubladen dieser Märchenwelt ganz kräftig durcheinander gebracht.

Galten doch Schwule und Lesben als die braven Schoßhündchen linksgrüner Politiker. Die Flüchtlingskrise, genauer die damit verbundene Islamisierung und extreme Zunahme von Gewalt gegen Homosexuelle in den Großstädten, hat hier einen grundlegenden Wechsel eingeleitet. Eine Umfrage unter fast 40.000 homosexuellen Männern ergab, dass am kommenden Sonntag ebenso viele Männer dieser Gruppe die AfD wählen werden wie die Grünen. Dazu muss man wissen, dass die Grünen über Jahrzehnte hin die erste Wahl für Homosexuelle waren.

Diese parteipolitische Neuorientierung Homosexueller sorgt für große Verunsicherung. Das sieht man daran, mit welcher Energie man von linker und grüner Seite aus, aber auch bei Homoverbänden und -Vereinen bemüht ist, diesen Wandel als komplett widersinnig darzustellen. Teilweise ähneln diese kampagnenhaften Aktionen an das wilde Umsichpaddeln eines Errtinkenden.

Und sie haben tatsächlicher immer seltener Erfolg. Ganz im Gegenteil: je mehr man sich um eine Dämonisierung “rechter Schwuler” und der AfD bemüht, umso mehr Zuspruch bekommen diese. Ein ehemaliger schwuler Linksaktivst hat vor einigen Tagen ganz offen darübe rgesprochen, dass er am Sonntag die AfD wählen wird.

Und eine Politikerin wie Alice Weidel, die nur die prominenteste zahlreicher in der und für die AfD engagierter Homosexueller ist, kann überzeugend zeigen, dass die AfD derzeit unter allen zur Bundestagswahl antretenden großen Parteien die einzige ist, die die wirklichen Sorgen und Probleme Homosexueller ernst nimmt. Denn diese fragen sich immer öfter: Was haben wir davon, wenn unsere Partnerschaft jetzt dank merkels Gnaden Ehe heißen darf, wir aber jetzt schon durch den Islam motivierten Homohass erleben und in Zukunft vielleicht irgendwann unter dem Ruf “Allahu Akbar” von Hochhausdächern geworfen werden?

Lesen Sie auch die neuste Kolumne von David Berger: Messerangriff auf den Bürgermeister von Altena

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