Giesa ist selbständiger Autor und Strategieberater. Zuvor arbeitete er für einen großen Handelskonzern in Hamburg, war Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz und scheiterte 2004 knapp am Einzug ins Europaparlament. Als Initiator der Bürgerbewegung zur Unterstützung von Joachim Gauck als Bundespräsidentschaftskandidat und Autor von Kommentaren u.a. für das „Deutschlandradio“, das „Hamburger Abendblatt“ und „Welt Online“ machte Giesa sich bundesweit einen Namen.
Zuletzt aktualisiert am 22.05.2013Die Regierung spielt virtuos mit der deutschen Angst vor der Hyperinflation. Dabei haben wir ein ganz anderes Problem. Unsere Enkel werden im Geschichtsbuch lesen und nur den Kopf schütteln.
Deutschland steuert auf die Bundestagswahlen zu und die Parteien verschanzen sich immer tiefer in ihren Lager-Schützengräben. Am Ende lacht wie immer Angela Merkel.
Eigentlich dachte ich, mit meinen letzten zwei Kolumnen hätte ich über die Alternative für Deutschland alles gesagt. Aber dann kam der Parteitag – und es wurde deutlich, dass alles noch viel schlimmer ist, als gedacht.
Schon vor der eigentlichen Gründung der Alternative für Deutschland ist das mediale Interesse groß. Hoffentlich wird die Partei rechtzeitig vor der Wahl durchschaut.
Sind das Alternativen für Deutschland oder alter Kaffeesatz neu aufgebrüht? An diesem deutschen Wesen wird Europa jedenfalls nicht genesen.
Am 18. März jährt sich die Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten. Ein Fünftel seiner Amtszeit ist damit zu Ende. Ein Zwischenfazit.
Es gibt sie in allen Farben und doch sind sie alle gleich: Parteisoldaten. Vor allem im Netz geben sie inzwischen den Ton an und lassen die Schützengräben unüberwindbar werden.
Die Wellen der medialen Empörung brechen immer schneller über uns herein. Und was tun wir? Wir tauchen darunter durch. Zu viele tote Robbenbabys stumpfen uns eben ab.
Nicht nur Deutschland, die ganze westliche Welt steht vor einem Kulturkampf. Allerdings nicht gegen Feinde von außen, sondern mit sich selbst.
Rainer Brüderle hatte die Chance, in souveräner Weise auf die Vorwürfe der „Stern“-Journalistin zu antworten und einen wertvollen Beitrag zur Debatte zu leisten. Er hat sie vertan und macht damit den Fall doch noch zu einer Causa FDP.